Virtualisierung

Wer Virtualisierung hört, denkt im IT Umfeld zuerst an die Server Virtualisierung. Die Virtualisierung von Servern bringt Unternehmen klare Vorteile. Wer die richtigen Tools einsetzt, kann bei der Einführung Fallen und Hindernisse vermeiden.
Nicht nur Server lassen sich virtualisieren sondern auch Clients und Applikationen!
Eine virtuelle Maschine lässt sich zwar mit wenigen Mausklicks einrichten, der Teufel steckt  aber im Detail - T&N hat langjährige Erfahrung und bringt Sie weiter.

Server-Virtualisierung hat sich in der Praxis bewährt und auf breiter Front durchgesetzt. Wer erst jetzt auf den Zug aufspringt, hat den Vorteil, dass er von den Erfahrungen  profitieren kann. Gerade im Mittelstand gibt es noch viel Nachholbedarf: Erst ungefähr ein Fünftel aller KMUs setzt tatsächlich Server-Virtualisierung ein.

Dabei gibt es zahlreiche Vorteile. Einer davon ist die grössere Flexibilität: Nachfragespitzen können besser abgefangen werden, wenn sich den Anwendern je nach Bedarf Ressourcen zuweisen lassen. Zudem sind physische Server meistens  nur zu einem geringen Prozentsatz (ca. 20 Prozent) ausgelastet. Die übrigen Kapazitäten werden nicht genutzt. Mit virtuellen Servern ist eine Auslastung von bis zu 80 Prozent möglich. Dadurch sparen Unternehmen Geld, das sonst für Hardware, Kühlung, Stellfläche und Energie ausgegeben wird. Ausserdem bieten richtig aufgesetzte virtuelle Server eine höhere Ausfallsicherheit im Vergleich zur konventionellen Architektur.
Am Anfang aller Virtualisierungsprojekte im Unternehmen, sollte die umfassende Inventur der bestehenden IT-Umgebung und Server-Infrastruktur stehen. Dazu müssen die Kapazitäten und Workloads berechnet werden. Es kommt darauf an, die Auslastung der alten Server zu kalkulieren und dann Prioritäten festzulegen. Manche Server und Workloads können problemlos virtualisiert werden, andere dagegen erfordern spezielle Vorbereitungen. Ausserdem sind die Anforderungen an die Infrastruktur zu ermitteln sowie die Frage zu prüfen, ob eine komplette Neuinstallation sinnvoll ist und wie die Hosts ausgelegt werden sollen.

 

Server-Virtualisierung

Server-Virtualisierung
 

Die Innovationskraft der Hardware-Hersteller hat bewirkt, dass heute pro Server-Hardware ein Vielfaches der Leistung zur Verfügung gestellt werden kann. Technologien, wie die Server-Virtualisierung ermöglichen es, die weiterhin zunehmende Leistungskraft effizient zu nutzen und gleichzeitig mehrere, voneinander unabhängige Server-Instanzen auf derselben Hardware zu betreiben.

Generell wird zwischen Virtual Host und Virtual Machine unterschieden:
  • Virtual Host: Server-Hardware für den Betrieb mehrerer, logischer Server-Instanzen
  • Virtual Machine: logische Server-Instanz, die parallel zu anderen VMs auf derselben Hardware (Virtual Host) läuft.

Durch eine Server-Virtualisierung erreichen wir:
  • Gleichzeitiger Betrieb mehrerer, voneinander unabhängiger Server-Betriebssysteme auf demselben physikalischen Server
  • Vereinfachung der Daten- und Systemsicherung
  • Kosteneffiziente Erhöhung der Ausfallsicherheit der Server
  • Steigerung der Flexibilität z. Bsp. bei Server-Wartung
  • Reduktion der Hardware-Abhängigkeit von Server-Instanzen
  • Reduktion der Betriebsaufwände für Server
  • Weniger Energieverbrauch im Rechenzentrum durch Konsolidierung der Server-Hardware

Mit dem Evolutionsschritt der Server-Virtualisierung wurden heute weit verbreitete Angebote und Dienste wie das Cloud-Computing oder die Desktop-Virtualisierung überhaupt erst möglich.


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Darstellung einer klassischen Server-Installation Darstellung einer virtuellen Server-Installation


















 

Desktop-Virtualisierung

Desktop-Virtualisierung
 

Mit einer Desktop-Virtualisierung ist es möglich, die persönliche Windows-Oberfläche (Desktop) von Benutzern auf beliebigen Endgeräten bereitzustellen. Die Benutzer haben weltweit von nahezu überall Zugriff auf die gewohnte Geschäftsplattform.

Durch Desktop-Virtualisierung erreichen wir:

  • Standortunabhängiges Arbeiten
  • Steigerung der Daten-Sicherheit, -Integrität, -Vertraulichkeit und -Verfügbarkeit
  • Einführung neuer Desktop-Software (z. Bsp. Windows 8)wird flexibler
  • Attraktivere Arbeitsbedingungen durch Einsatz neuester Technologien
  • Durch zentralisiertes Desktop-Management entfällt eine spezifische Backup-Strategie
  • Zentralisiertes Management senkt die Betriebskosten massiv
  • Reduktion der Beschaffungs- und Betriebskosten für Endgeräte durch Möglichkeiten mit ThinClients
  • ICT-Systeme besser und ganzheitlich zu betreiben
  • Schnell und einfach auf individuelle Bedürfnisse in Unternehmen eingehen zu können
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Applikations-Virtualisierung

Applikations-Virtualisierung
 

Was gibt es Wichtigeres als Ihre Programme und die zugehörigen Daten? Mit Applikations-Virtualisierung können Applikationen auf einem beliebigen Endgerät ab dem zentralen Bereitstellungszentrum gestartet werden, ohne dass diese installiert sind. Dies bedeutet, dass Sie ohne Einfluss auf den Windows-Desktop und andere Programme jederzeit Updates und Änderungen an Ihren Applikationen vornehmen können.

Vergleichbar mit der Server- und Desktop-Virtualisierung, werden bei der Applikations-Virtualisierung die verschiedenen Programme vom Betriebssystem abstrahiert.
 

Durch Applikations-Virtualisierung erreichen wir:
  • Einführung neuer Desktop-Software (z. Bsp. Windows 8) wird sehr einfach
  • Durch zentralisiertes Desktop-Management entfällt eine spezifische Backup-Strategie
  • Zentralisiertes Management senkt die Betriebskosten massiv
  • Durch die Transformierung der Apps in einen Private Cloud Service, können für jeden Benutzer und auf jedem Endgerät Applikationen zentral bereitgestellt werden

 
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