Glossar Bitte wählen Sie den gewünschten Begriff: Account Zugangsberechtigung zu einem Online-Dienst, einer Mailbox oder einem Netzwerksystem. Umfasst mindestens einen Benutzernamen und ggf. ein Passwort. ACD Automatic Call Distribution. Zentral eingehende Anrufe werden nach vorher definierten Kriterien automatisch an freie Telefonplätze verteilt. Steigert z.B. die Effizienz von Call-Centern. Access Point (AP) Zentraler Funkknoten in einem WLAN, der für ein bestimmtes Einzugsgebiet die Versorgung der Clients mit der drahtlosen Netzanbindung übernimmt – also der Gateway für den Übergang in andere Netze, etwa ins Firmen-LAN per Twisted-Pair-Anschluss. Active Directory Ist ein skalierbarer, hierarchischer Verzeichnisdienst zur zentralen Verwaltung aller für das Netzwerk relevanten Ressourcen. Dieses leistungsfähige Instrument versteht den Umgang mit Netzen unterschiedlichster Arten und Grössen. Active X Technologie von Microsoft, die den Funktionsumfang des Browsers erweitert. Während beim Netscape Navigator eine Plug-in-Schnittstelle dafür sorgt, externe Programme wie z.B. Shockwave einzubinden, kann der Microsoft Internet Explorer mit Hilfe von Active-X-Komponenten z.B. auch bewegte Bilder und Töne übertragen. AdClicks AdClicks beschreiben die Anzahl der erfolgten Weiterleitungen über Links, die der Nutzer durch Anklicken einer Werbung im Internet auslöst. AdClick Rate Die AdClick Rate gibt das prozentuale Verhältnis zwischen den AdViews/PageImpressions der jeweiligen HTML-Seite zu den AdClicks des jeweiligen Werbetreibenden auf dieser Seite an. Die Click Rate berechnet sich demnach durch: AdClicks auf den Werbebutton, dividiert durch die Summe der AdViews für einen Tag/Woche/Monat dieser Seite, multipliziert mit 100. AdMail Werbebotschaften, die in Form von Texten oder HTML-Dokumenten per E-Mail an Nutzer verschickt werden. Diese Werbung sollte immer vom Nutzer gewollt bzw. angefordert sein, da sie sonst zu negativen Reaktionen führen kann (sog. Mail-Spamming: unerwünschte Werbe-Mails). ADSL Abkürzung für «Asymmetric Digital Subscriber Line». Durch diese neue Zugangstechnologie auf Basis herkömmlicher Kupferdoppeladern (wie bei Telefonleitungen) können enorme Geschwindigkeiten bei der Datenübertragung erreicht werden. Per ADSL können auf dem Hin-Kanal zum Kunden 1,5 bis zu 8,0 Megabit pro Sekunde übertragen werden. Auf dem Rück-Kanal, also vom Kunden weggehend, sind nur 16 bis 640 Kilobit pro Sekunde möglich. Der Download einer 6 MB grossen Datei würde mit ADSL bestenfalls etwa 5 Sekunden dauern – im Vergleich zu über 12,5 Minuten mit ISDN. ADSL wandelt die Daten in analoge, nicht hörbare Frequenzen um. Dadurch kann zusätzlich zur Datenübertragung im hörbaren Bereich telefoniert werden. Der Nachteil der neuen Technologie ist die Beschränkung der Entfernung zur Vermittlungsstelle, die bei maximal 6 Kilometern liegt. Eine flächendeckende ADSL-Versorgung ist daher eher unwahrscheinlich. AdViews Kontakte mit einer werbeführenden Seite. Sie werden ermittelt durch die Anzahl der Page Impressions abzüglich der Nutzer, die ohne grafikfähige Browser oder ohne Anzeige von Grafiken (einstellbare Option im Browser) das Internet nutzen. Akku Bei Handys sind derzeit drei verschiedene Akkutypen gebräuchlich: 1) NiCd: Nickel-Cadmium-Akku (relativ schwer, mittlere Kapazität, starker Memory-Effekt); 2) NiMH: Nickel-Metall-Hydrid-Akku (leicht, hohe Kapazität, fast kein Memory-Effekt); 3) LiIon: Lithium-Ionen-Akku (leicht, sehr hohe Kapazität, fast kein Memory-Effekt). Bei der Wahl des Handys sollte man darauf achten, Akkus vom Typ 2 oder 3 zu bekommen, da die veralteten NiCd-Akkus nur geringe Stand-by- und Gesprächszeiten zulassen und zudem bei normalem Gebrauch nur ca. 2 Jahre gebrauchsfähig sind. Bei längerer Nutzungsdauer sinkt die Kapazität. AMPS Abkürzung für Advanced Mobile Phone System. Dies ist ein US-amerikanisches zellulares Funktelefonsystem, das zum Beispiel in Amerika, Neuseeland oder Hongkong eingesetzt wird. Analoge Übertragung Dabei wird das Original (z.B. Stimme, Bild u.ä.) in eine physikalische Grösse (elektrische Schwingungen) umgesetzt. Die analogen Grössen können innerhalb eines Wertebereichs beliebige Zwischenwerte annehmen. Diese Art der Übertragung wird zunehmend durch die digitale ersetzt. Animated GIF Spezielles GIF-Format, das mehrere Einzelbilder abspielt und so eine Art Daumenkino oder Animationseffekt erzielt. Anklopfen Dienst in digitalen Telefonnetzen, der es dem Angerufenen erlaubt, während er ein Gespräch führt, einen zweiten Anruf entgegenzunehmen. Ist dieser Dienst am Telefon ausgeschaltet, so erhält der zweite Anrufer das Besetztzeichen. Anrufsperrung Dienst, mit dem sich nach Aktivierung beim Netzbetreiber oder Service-Provider Gespräche von einem Telefon (z.B. bei Verleih) sperren lassen. Die Ein- und Ausschaltung erfolgt per GSM-Code. Folgende Gespräche lassen sich sperren: alle abgehenden, alle abgehenden internationalen, alle ankommenden Gespräche. Applet «Kleine Applikation», meist Java-Applet, wird innerhalb des HTML-Codes einer Webseite aufgerufen und vom Browser (mit dem entsprechenden Plug-in) ausgeführt. ASCII Abkürzung für «American Standard Code for Information Interchange» (Amerikanische Standardkodierung für Informationsaustausch). Eine standardisierte Zeichenkodierung nach ISO 8859-1. Sie wird genutzt, um Informationen in Computersystemen und Netzwerken auszutauschen. Eine ASCII-Datei wird oftmals auch als «reine Textdatei» bezeichnet. AT-Befehle Kommandos zur Ansteuerung eines Modems. Die einzelnen Befehle werden durch ein vorangestelltes AT (steht für «Attention») eingeleitet. ATM Asynchronous Transfer Mode. Eine paketorientierte Übertragungs- und Vermittlungstechnik mit einer Geschwindigkeit von 155 Mbit/s. Durch die enorme Bandbreite können Datenmengen in Echtzeit transportiert werden, was Videokonferenzen, interaktives Fernsehen usw. ermöglicht. Attachment Englisch für Anhang. Eine an eine E-Mail angehängte Datei (bestehend aus Text- und/oder Ton- und/oder Bildmaterial). AUC Authentication Center - Berechtigungsregister einer MSC. Dient zur Sicherheitsprüfung der Teilnehmer und vergibt Sicherheitsschlüssel (Zahlencodes). Authentisierung 1. Die Authentisierung ist eine Sicherheitsüberprüfung, bei der ein Benutzer ein geschlossenes System (z.B. einen Online-Dienst) nur mit einem Benutzernamen und einem Passwort betreten kann, die vom Sicherheitssystem erkannt werden. 2. Prüfung der Echtheit eines Verschlüsselungszertifikats mittels einer digitalen Unterschrift einer unabhängigen Vertrauensinstanz (Trustcenter). Authentizität Echtheit, Zuverlässigkeit und Glaubwürdigkeit einer Nachricht oder eines Kommunikationspartners. Der Sicherstellung der Authentizität dient die Authentikation. AVI Abkürzung für «Audio Video Interleave». Videoformat, wird erstellt von «Video for Windows» (VfW). Anders als bei Quicktime Movies wird hier kein Plug-in benötigt. Backbone Englisch für Rückgrat, ist der Hauptstrang auf der obersten Ebene eines hierarchischen Netzwerks. Zudem kann das Backbone mehrere lokale Netze (LANs) verbinden. Bandbreite 1. Der für die Datenübertragung zur Verfügung stehende Frequenzbereich – wird in Hertz gemessen. 2. Wird auch als Synonym für Übertragungsgeschwindigkeit verwendet. Banner/Button Werbeform im Internet in unterschiedlichen Grössen (Messgrösse: Pixel, ein Bildpunkt). Ein Button kann interaktiv mit der Website des werbetreibenden Unternehmens verbunden sein, sodass der Nutzer durch Anklicken der Werbefläche auf eine bestimmte Seite des Internet-Angebots des Werbetreibenden gelangt; oder er ist ein rein statischer Informationsträger. Die Unterscheidung zwischen Button und Banner ist von der Grösse und Form der Werbefläche abhängig. Danach sind Banner eher längliche, schmale Werbeflächen, die häufig über die ganze Breite einer Internet-Seite gehen (Standardformate sind 156x60, 234x30 und 468x60 Pixel); Buttons hingegen sind eher quadratisch, und die Fläche ist kleiner. Baud Abkürzung: bd. Mass der Datenübertragungsgeschwindigkeit in Bit pro Sekunde. Baudrate Ist die Abkürzung für Baud. Bezeichnung für die Übertragungsgeschwindigkeit eines Modems, die in Bit (Zeichen) pro Sekunde gemessen wird. Gängig sind derzeit 14 400/28 800/33 600 Bit pro Sekunde. BC Abkürzung für «Blind Copy». Automatisches Verteilen einer elektronischen Nachricht an mehrere Empfänger, wobei für die einzelnen Empfänger einer BC jedoch nicht sichtbar ist, wer die Nachricht sonst noch erhalten hat. Bit Das Kunstwort aus BInary und digiT stellt die kleinste Informationseinheit im Computer dar. Ein Bit kann die Werte 0 und 1 annehmen und wird in der Elektronik anhand eines Schalters (0 = aus, 1 = ein) dargestellt. So, wie die Buchstaben des Alphabets einen Text bilden können, kann die Aneinanderreihung von 0 und 1 Informationen oder Daten darstellen. 8 Bit entsprechen dabei 1 Byte. BNC Abkürzung für «Bayonet-Navy-Connector». Bei der BNC-Steckverbindung handelt es sich um einen Bajonett-Verschluss. BNC-Steckverbindungen sind für RG-58-Kabel (Cheapernet) und RG-59-Kabel (Video9) konzipiert. Bookmark «Elektronisches Lesezeichen», das es ermöglicht, einmal besuchte Seiten bzw. Dateien auf Servern wiederzufinden. Die Lesezeichenfunktion zur Speicherung von WWW-Adressen wird von fast allen gängigen Browsern zur Verfügung gestellt. Booster Antennenverstärker, der Signalverluste auf dem Kabelweg von der Aussenantenne zum Telefon ausgleicht oder eine leichte Signalverstärkung erlaubt (auch Compensor genannt). Damit wird es möglich, auch in schwach versorgten Gebieten zu telefonieren. Wird meistens im Auto in Verbindung mit einer Freisprecheinrichtung eingesetzt. Bootsektor Erster Sektor einer Diskette oder Festplatte bzw. eines logischen Laufwerkes, in dem Informationen über den Aufbau des Datenträgers gespeichert sind - etwa die Grösse der Cluster und der Partition. Der Bootsektor enthält bei Systemdisketten auch das Startprogramm für den PC (Master Boot Record). Bps Bits per second. Die Geschwindigkeit, mit der Daten über eine Leitung transportiert werden. Breitbandkabel Kabel mit hohen Übertragungskapazitäten, z.B. Glasfaserkabel. Browser Software, die die Navigation im World Wide Web ermöglicht. Hierfür wandelt der Browser zunächst den so genannten HTML-Code in die Darstellung für den Bildschirm um. Dann interpretiert er die Aktionen des Benutzers, indem Mausklicks auf einen Link in die passende Aktion umgewandelt werden (verfolgen eines Links, vergrössern einer Grafik usw.). Die grafische Oberfläche des Browsers ermöglicht die Darstellung von Texten, Bildern, Grafiken und anderen Daten wie interaktiven Programmen (z.B. Shockwave) und erleichtert die Suche im Netz. Netscape Navigator und Microsoft Internet Explorer sind die wichtigsten elektronischen Navigationshilfen für Reisen im WWW. Burst Eigentlich eine Anhäufung von Daten (Datenblöcken). Als Burst-Verkehr wird die Übertragung von längeren, zusammengehörenden Datenblöcken mit hoher Geschwindigkeit bezeichnet. Cache Zwischenspeicher auf der Festplatte eines Computers oder eines externen Rechners, auf dem häufig oder regelmässig abgerufene Daten abgelegt werden, um sie bei erneuter Anforderung nicht mehr aus dem Netz laden zu müssen (siehe auch Proxy). Callback Vermittlungsverfahren, mit dem bei Auslandsgesprächen hohe Gebühreneinsparungen durch die Inanspruchnahme günstiger ausländischer Anbieter möglich sind. Dabei wird die Verbindung ins Ausland nicht direkt vom Teilnehmer selbst angewählt, sondern er erhält per Rückruf von seinem Callback-Service die Verbindung zu seiner gewünschten Rufnummer. Call-Center Automatisierte Telefonzentrale. Sie dient dazu, ein- und abgehende Anrufe möglichst effizient und kundenfreundlich abzuwickeln. Einsatzgebiete sind u.a. Hotlines, Direktmarketing sowie Helpdesks. Calling Card Mit Calling Cards lässt es sich vor allem im Ausland günstiger telefonieren. Auf der Karte steht eine Telefonnummer, die mit 0130 oder 0800 beginnt. Diese wählt man von einem beliebigen Telefon aus, fügt eine persönliche Identifikationsnummer (PIN) hinzu und kann die gewünschte Rufnummer eintippen. Die Einwahl über diese kostenlosen Nummern funktioniert übrigens auch mit dem Handy. CAPI Abkürzung für «Common ISDN Application Interface» – Industriestandard für die Software-Schnittstelle zwischen ISDN-Geräten und dem Betriebssystem. Die CAPI wird benötigt, um eine ISDN-Karte am PC betreiben zu können. Mit den beiden CAPI-Versionen 1.1 und 2.0 sind zwei verschiedene Varianten im Umlauf. Carrier Entweder 1. ein Trägersignal bei der Modem- bzw. Breitbandübertragung oder 2. ein Netzbetreiber, der Telekommunikationsdienste Dritten gegen Entgelt zur Verfügung stellt. CBC Damit hat man die Möglichkeit, bei jeder Verbindung individuell den günstigsten Anbieter zu bestimmen, indem man einer Rufnummer die so genannte Verbindungsnetzbetreiberkennzahl voranstellt. CC Abkürzung für «Carbon Copy» (englisch für Durchschlag). Automatisches, meist nachrichtliches Verteilen einer elektronischen Nachricht an weitere Empfänger, wobei für alle CC-Empfänger ersichtlich ist, wer die Nachricht sonst noch erhalten hat. CDR Abkürzung für «Compact Disc Recordable» – eine in einem CD-Recorder einmalig mit Daten beschreibbare CD (im Gegensatz zur mehrfach beschreibbaren CDRW). Das Datenfassungsvermögen beträgt 650 MB. Die beschriebene CDR kann von jedem CD-ROM-Laufwerk gelesen werden. CDRW Abkürzung für «Compact Disc ReWritable» – eine in einem speziellen CD-RW-Recorder mit Daten beschreibbare CD. Im Gegensatz zur CDR kann die CDRW bis zu 1000-mal neu beschrieben werden. Das Datenfassungsvermögen beträgt 650 MB. Die beschriebene CDRW kann von jedem CD-ROM-Laufwerk gelesen werden. CGI Abkürzung für «Common Gateway Interface». Schnittstelle, die von WWW-Servern zur Verarbeitung und Darstellung der Inhalte interaktiver Datenbanken usw. benötigt wird. Chat «Unterhaltung», die über Tastatur und Bildschirm geführt wird. Chats mit nur zwei Partnern werden oft auch als Talk bezeichnet. Client-Server Netzwerkarchitektur, bei der ein leistungsstarker Computer (= Server) mehrere Arbeitsstationen (= Clients) bedient. Auf dem Server werden aktuelle Datenbestände und Anwendungsprogramme zentral verwaltet und den Clients zugänglich gemacht. CLIP Calling Line Identification Presentation - Rufnummernanzeige. Sofern das Telefon diesen Dienst unterstützt, kann der Teilnehmer die Nummer des Anrufers auf seinem Display sehen (sofern dieser aus einem digitalen Netz, d.h. D, E oder ISDN, anruft und nicht CLIR eingeschaltet hat). CLIR Calling Line Identification Restriction - Rufnummernunterdrückung. Dieser Dienst unterdrückt die Übermittlung der eigenen Rufnummer, sodass der Angerufene die Nummer nicht sehen kann. Content Pages Summe aller redaktionell genutzten Seiten auf Basis von Page Impressions zur Einschätzung der inhaltlichen Akzeptanz von Online-Angeboten. Cookies Cookies sind Informationen, die von einem Webserver an einen Web-Browser geschickt werden und von diesem auf der Festplatte des Nutzers gespeichert werden. Diese Informationen werden durch den Browser bei einem erneuten Aufruf an den Server zurückgeschickt, der sich früherer Aktionen auf dieser Seite «erinnert» und entsprechend die Darstellungsform ändern kann. Zum einen sollen sie den Content- und Service-Providern Informationen über das Nutzungsverhalten der User geben, zum anderen sollen sie den Nutzern das Internet-Surfen erleichtern. So kann der Anbieter erfahren, welcher Browser benutzt wird, wann der Besuch war und welche Angebote wahrgenommen wurden. Corporate Network Netzwerk, das mehrere Standorte eines Unternehmens verknüpft. Schon vor dem Ende des Telekom-Monopols liessen viele Unternehmen diese Telekommunikationsdienste von Wettbewerbern abwickeln. CPU Abkürzung für «Central Processing Unit» – englische Bezeichnung für Prozessor. Crippleware Eine Shareware-Abart, die aus der Tatsache entstanden ist, dass viele Nutzer sich trotz reger Nutzung von Shareware nicht registrieren lassen und dem Programmierer kein Geld überweisen. Die Autoren bringen folglich nur eingeschränkt funktionierende (verkrüppelte) Versionen ihrer Software auf den Markt, die sich erst nach Registrierung voll nutzen lassen. CRM Abkürzung für «Customer Relationship Management» – CRM ist der Oberbegriff für das gezielte Gestalten von Kundenbeziehungen mit dem Ziel der langfristigen Kundenbindung. Customer-Relationship-Management-Systeme sammeln und analysieren Informationen über das Anrufverhalten (z.B. in einem Call-Center) oder Kaufverhalten von Kunden. CRM-Systeme wollen also helfen, die Kundenzufriedenheit zu verbessern. Die Gartner Group charakterisiert CRM in einer Studie als «Businessstrategie, die die Bedürfnisse heutiger und zukünftiger Kunden verstehen und antizipieren will.»
CTI Abkürzung für «Computer Telephone Integration» – CTI-Technik sorgt dafür, dass Telefonanlage und Datenbanken sinnvoll zusammenarbeiten. So ist beispielsweise in einem Call-Center die Telefonanlage direkt mit der Kundendatenbank des Unternehmens verbunden. Jeder Call-Center-Agent (Kundenbetreuer) erhält so direkt an seinem Bildschirm alle relevanten Daten zur Verfügung, um zum Beispiel Bestellungen aufzunehmen und direkt weiterzuleiten. Wenn alle Kundenbetreuer beschäftigt sind, speichert die Anlage eingehende Anrufe oder leitet sie je nach Bedarf an ein anderes Call-Center weiter (siehe auch ACD-Anlage). Closed User Group Abkürzung: CUG (dt. geschlossene Benutzergruppe = GBG). Gruppe festgelegter Benutzer eines Datennetzes oder Mehrwertdienstes mit eingeschränkten Kommunikationsmöglichkeiten, meist auf die Kommunikation innerhalb der Gruppe beschränkt. Darüber hinaus ermöglichen viele öffentliche Wähldienste (z.B. Datex-P) die Mitgliedschaft in mehreren GBG und weiterhin differenzierte Restriktionen der Kommunikationsmöglichkeiten einzelner Anschlüsse, wie mit/ohne Aussenverkehr, nur kommende/gehende Verbindungen usw. Cyberspace Umgangssprachliche Bezeichnung für den digitalen Kommunikations- und Datenraum des Internets. Geprägt wurde der Begriff von William Gibson in seinem 1984 erschienenen Roman «Neuromancer». Darin bezeichnet Cyberspace den virtuellen Datenraum hinter dem Bildschirm. Cybercash Data-Warehousing. Darunter wird ein System zur Informationsgewinnung verstanden, bei dem Betriebsdaten aus verschiedenen Systemen, Datenbanken, Archiven und sonstigen Quellen in einer zusätzlichen Informationsdatenbank zusammengefasst werden. Dient als Ergänzung zur traditionellen Datenverarbeitung, besonders im Falle von Daten, die für den laufenden Betrieb nicht benötigt werden, jedoch ansprechbar bleiben sollen. Datenkompression Dateien werden mittels Hard- oder Software (vorübergehend) in ihrem Umfang reduziert, z.B. indem sich wiederholende Sequenzen zusammengefasst werden. So kann Speicherkapazität eingespart und die Übertragungsdauer verkürzt werden. Datenübertragung Auch Datenfernübertragung (DFÜ); Transport von Informationen von einem Sender an einen Empfänger mit Hilfe eines Übertragungsmediums, z.B. innerhalb eines Computers (von der Festplatte zum Arbeitsspeicher), innerhalb eines Netzwerks oder zwischen zwei Rechnern über ein Modem und das Telefonnetz. DECT Digital European Cordless Telecommunications, ein in Europa geltender digitaler Übertragungsstandard für die schnurlose Telefonie in öffentlichen Netzen und mobilen Funknetzen. Die Übertragungsgeschwindigkeit liegt bei 32 Kbit/s, die Bandbreite zwischen 1 880 und 1 900 MHz. Mit DECT können an einer Basisstation 3 Hörer betrieben, gleichzeitig Intern- und Externgespräche geführt und Telefonate unterbrechungsfrei an andere Basisstationen weitergeleitet werden. Eignet sich auch zur Überwindung des Local Loop. Demoware 1. Vom Anbieter zu Probezwecken auf den Markt gebrachte Software, deren Funktionsdauer im Gegensatz zu Shareware zeitlich begrenzt ist (meist 30 Tage). Nach Ablauf der Frist stellt das Programm die Funktion ein und lässt sich erst nach kostenpflichtiger Registrierung beim Hersteller mit einem Code wieder freischalten. 2. Funktionsreduzierte Version eines kommerziellen Programms (besonders bei Spielen). Deregulierung Abbau von Gesetzen und Verordnungen, die in die Handlungsfreiheit von Marktteilnehmern eingreifen. Solche Vorgaben betreffen beispielsweise die freie Preisgestaltung von Produkten und Diensten (Preisregulierung) oder die Möglichkeit, sich als Unternehmen auf einem Markt zu betätigen (Marktzutrittsregulierung). Ein Beispiel für Deregulierung ist der deutsche Telekommunikationsmarkt, der am 1. Januar 1998 vollständig für neue Wettbewerber geöffnet wurde. DFS Abkürzung für «Distributed File System» – «verteiltes Dateisystem», das mit «Windows 2000 Server» eingeführt wurde. Das verteilte Dateisystem führt im Netzwerk einen einheitlichen, logischen Namensraum ein. Hierarchisch strukturiert, bietet dieser den Benutzern einen wesentlich klareren, durchschaubareren Zugriff auf einzelne Freigaben. Digitale Übertragung Hierbei werden Daten binär kodiert übertragen, nehmen also einen von zwei möglichen Zuständen (0 oder 1) an. Somit entspricht die digitale Übertragung der grundsätzlichen Arbeitsweise von Computern. Aufgrund einer besseren Übertragungsqualität und einer höheren Geschwindigkeit tritt sie vermehrt an die Stelle der analogen Übertragung. Direct Access Direkter Telefonanschluss des Kunden an das Netz eines Anbieters, über den auch Ortsgespräche geführt werden können. Das ist bislang für Privatkunden nur bei regionalen Anbietern möglich. Directory Service Verzeichnis, das der Verwaltung von Informationen zu Systemen, Komponenten und Benutzern in einem Netz dient. Bei der Anfrage nach einer Verbindung, wie z.B. einer E-Mail-Adresse, wird eine Suche eingeleitet, bis die gewünschte Station erreicht ist (Telefonbuch-Funktion). Directory Service Verzeichnis, das der Verwaltung von Informationen zu Systemen, Komponenten und Benutzern in einem Netz dient. Bei der Anfrage nach einer Verbindung, wie z.B. einer E-Mail-Adresse, wird eine Suche eingeleitet, bis die gewünschte Station erreicht ist (Telefonbuch-Funktion). Domain Name Service Abkürzung DNS, verteilte Datenbank im Internet, die verständliche Domänennamen mit den von den Netzwerkverwaltern erteilten IP-Adressen verknüpft. DNS Abkürzung für «Domain Name Service», «Domain Name Server» oder «Domain Name System» – DNS ist ein dezentraler Dienst, der Rechnernamen bzw. Internet-Adressen im Klartext (z.B. www.t-n.ch) und IP-Adressen (z.B. 209.204.209.212) einander zuordnet. Für jeden Server beziehungsweise für jedes LAN mit Internet-Anschluss muss ein DNS-Server diese Informationen verwalten. Downlink Funkverbindung von der Basisstation zum Handy. Zum Führen eines Gespräches benötigt man ausserdem den Uplink. Download Im Internet und bei Online-Diensten können Daten oft kostenlos auf die Festplatte des Computers heruntergeladen werden. Dies können sowohl Programme wie Texte oder Grafiken sein. Die Download-Möglichkeit ist ein wichtiger Nutz- und Zusatzwert des Internets. DSL Abkürzung von «Digital Subscriber Line». Nachfolger von ISDN. Mit der neuen Technik lassen sich Daten bis zu 20-mal schneller übertragen als mit ISDN – und das über die «alten» Kupferkabel. Der DSL-Kunde braucht «nur» ein neues Modem; auf einer Leitung kann er gleichzeitig telefonieren und faxen oder im Internet surfen. Im kommenden Jahr wird DSL in 40 Ortsnetzen installiert sein. DTMF Dual Tone Multiple Frequency - Tonwahlverfahren. Im Gegensatz zum Impulswahlverfahren bei alten Analogtelefonen ein Verfahren zum schnelleren Verbindungsaufbau bei neuen Telefonen und Handys. DTMF-Töne bieten ausserdem die Möglichkeit, menügesteuerte Dienste (z.B. Anrufbeantworter) direkt über die Telefontastatur zu steuern. DLL Abkürzung für «Dynamic Link Library» – spezielle Programmroutinen, die erst aus einer so genannten Programmbibliothek geladen werden, wenn diese auch benötigt werden. Dieses Verfahren spart Speicherplatz im Arbeitsspeicher. DHCP Abkürzung für «Dynamic Host Configuration Protocol» – Das DHCP weist den angeschlossenen PCs (Clients) aus einem festgelegten Bereich von IP-Adressen automatisch IP-Adressen zu und spart so viel Konfigurationsarbeit bei grösseren Netzen. Neben einer IP-Adresse erhält ein Client auch zusätzliche Informationen, etwa die Adresse des Gateways (Routers) und die Adresse eines zuständigen Name-Servers (DNS). DMZ Abkürzung für «demilitarized zone». Unter DMZ versteht man ein «Grenznetzwerk» (ein entkoppeltes, isoliertes Teilnetzwerk), das zwischen ein zu schützendes Netz (z.B. ein LAN) und ein unsicheres Netz (z.B. das Internet) geschaltet wird. Dual Band Neue Handygeneration, die zwei GSM-Frequenzbänder unterstützt, also z.B. GSM900 und GSM1800 (Telefonieren in D- und E-Netzen) oder GSM900 und GSM1900 (D-Netze und USA). Im Inland ist jedoch aus lizenzrechtlichen Gründen nur das Telefonieren im Heimnetz erlaubt. Dual-Mode-Gerät Bezeichnet ein Mobiltelefon, das in zwei Netzen mit vollkommen unterschiedlichen Übertragungstechniken funktionieren kann, z.B. sowohl in den GSM-Netzen als auch den DECT-Netzen. Duplex Übertragung in zwei Richtungen, im Mobilfunk immer vollduplex, d.h. Uplink und Downlink auf je einer eigenen Funkfrequenz (Funkkanalpaar). Im Gegensatz zum Simplex-Verfahren (z.B. Walkie-Talkie) kann hierbei jeder Teilnehmer den anderen hören und gleichzeitig selbst sprechen. DVD Abkürzung für «Digital Versatile Disk» – eine Weiterentwicklung der CD, die eine deutlich höhere Datenkapazität bietet. Die Daten können auf einer DVD dank neuer Lasertechnologie in zwei Schichten und dichter gesichert werden, wodurch ein maximales Datenvolumen von 8,5 Gigabyte möglich wird. Durch die Kombination zweier Scheiben zu einer doppelseitig abspielbaren DVD können sogar 17 Gigabyte gespeichert werden. Die DVD-Player sind abwärtskompatibel und spielen auch normale CDs ab. E-Cash Electronic Cash (dt. elektronisches Geld). Virtuelles Bargeld für das Internet. Das virtuelle Geld lässt sich z.B. einfach und anonym auf die Festplatte speichern und von dort an jede Adresse im Internet versenden, um Waren oder Dienstleistungen zu bezahlen. Spezielle Verfahren zur Verschlüsselung gewähren Sicherheit und verhindern die unerlaubte Vervielfältigung. In den USA seit dem 23.10.1995 als Zahlungsmittel im Internet eingeführt. Electronic Commerce Auch E-Commerce, ermöglicht den elektronischen Geschäftsverkehr in und zwischen Unternehmen. Beim Bestelleingang setzt ein Workflow-Prozess ein, durch den der Auftrag sofort elektronisch an die beteiligten Stellen weitergeleitet wird. Ausserdem lassen sich Geschäftsvorgänge damit elektronisch archivieren. Electronic Commerce basiert auf einem Zusammenspiel von Corporate Networks und Mehrwertdiensten. EDIFACT Bezeichnet einen Industriestandard zur Datenübertragung. Enhanced-Full-Rate Neuer Übertragungsmodus in GSM-Netzen mit besserer Sprachqualität. Um in diesen Genuss zu kommen, ist ein Handy der neuesten Generation erforderlich (alte Handys können in gewohnter Weise weiterbenutzt werden). Einloggen Anmelden an einem Computer oder bei einem Online-Dienst mit Benützer-ID und Passwort. Einwahlknoten Private Online-Nutzer wählen sich mit einer Telefonnummer per Modem über einen lokalen Zugang, den so genannten Einwahlknoten, in das Internet oder einen Online-Dienst ein. Aufgrund der geringeren Gebühren sollte dieser möglichst im City-Bereich liegen. EIR Equipment Identity Register - Geräte-Identitätsregister einer MSC. Vergleicht die IMEI von einbuchenden Handys mit grauer und schwarzer Liste, ob ein Handy gesperrt ist, und lehnt ggf. die Einbuchung ab. E-Mail Abkürzng für Electronic Mail (dt. elektronische Post). Mitteilung in Form von Text- und/oder Bildinformationen, die an ein elektronisches Postfach gesandt wird, wo sie der Empfänger abruft. E-Mail ist der klassische Mehrwertdienst in der Telekommunikation. Vgl. auch Voice-Mail. EMV Elektromagnetische Verträglichkeit von elektrischen Geräten untereinander. Handys können u.U. empfindliche elektrische Geräte stören, daher ist das Telefonieren (bzw. bereits das Angeschaltet-Lassen) im Flugzeug während des Fluges sowie in Krankenhäusern auf Intensivstationen verboten. EMVU Elektromagnetische Verträglichkeit zur Umwelt, d.h. von elektrischen Geräten (z.B. Handys) zur Natur und zum Menschen. Jede Mobilfunkanlage muss Bestimmungen hinsichtlich Sendeleistung, Abstand usw. erfüllen, damit gesundheitliche Schäden ausgeschlossen werden können. EPS Abkürzung für «Encapsulated PostScript» (File). Datei, die mit einem PostScript-fähigen Programm erstellt wurde und nun in einem anderen Programm, weiterverarbeitet wird. Der Begriff kommt daher, dass dem eigentlichen PostScript-Teil ein Vor- und Nachspann mit wichtigen Datei-Informationen angefügt worden ist. ERP Abkürzung für «Enterprise Resource Planning» – ERP-Systeme sorgen für die unternehmensweite Ressourcen-Planung mit Hilfe von gezieltem Workflow-Management. ERP verbindet Back-Office-Systeme wie z.B. Produktions-, Finanz-, Personal-, Vertriebs-, Materialwirtschaftssysteme. Bekanntestes Beispiel ist die betriebswirtschaftliche Standardsoftware SAP R/3. Ethernet Am 22. Mai 1973 wurde das Ethernet von Robert M. Metcalfe in einem Memo zum ersten Mal erwähnt; am 31. März 1975 meldete er es zum Patent an und am 13. Dezember 1977 wurde der Netzwerkstandard patentiert. Heute ist das Ethernet Bestandteil der IEEE-802-Spezifikation. Zum Medientausch konzipiert, stiess der neue Standard eine Entwicklung an, der heute mannigfaltig standardisierte Errungenschaften zu verdanken sind. Euro-ISDN 1989 vereinbartes und 1993 eingeführtes paneuropäisches ISDN, an dem sich 26 Netzbetreiber aus 20 Ländern beteiligen. Basis für die grenzüberschreitende Kommunikation sind einheitliche Schnittstellen und das Signalisierungsprotokoll E-DSS1. In Deutschland inzwischen Regeltechnik, sodass mittlerweile der Zusatz «Euro» weggelassen wird. FAQ Frequently Asked Questions (dt. häufig gestellte Fragen). Ein Service, der einen Problemkreis von allgemeinem Interesse nach dem Frage-Antwort-Prinzip behandelt. Da Hinweise gegeben, Informationen erteilt und Lösungsvorschläge diskutiert werden, eignen sich FAQs besonders zum Einstieg in eine bestimmte Thematik. FAT Abkürzung für «File Allocation Table» – Dateizuordnungstabelle auf Festplatten, Disketten und CD-ROMs, die die Positionen von Dateien und Verzeichnissen auf dem Datenträger enthält. Das Dateisystem FAT16 (MS-DOS und Windows 95 A ) verwaltet maximal 65 536 Cluster (Zuordnungseinheiten), die FAT32-Variante (ab Windows 95 B) kann 228 Cluster ansprechen. Festnetz An physikalische Leitungen – wie Glasfaserkabel – gebundenes Netz. Festverbindung Eine Standleitung, bei der zwei Netzanschlüsse (z.B. Computer oder Telefone) konstant miteinander in Verbindung stehen. Bei weit entfernt liegenden Geräten muss dieser fest geschaltete Übertragungsweg von einem Telekommunikationsanbieter gemietet werden (daher auch die Bezeichnung Leased Line bzw. Mietleitung). Standleitungen können auch virtuell sein, d.h., sie werden bei Übertragungspausen anderweitig genutzt, stehen dem Benutzer bei Bedarf aber sofort wieder zur Verfügung. Firewall Englisch für «Feuerschutzwand»: Hard- oder Software, die den Datenfluss zwischen einem öffentlichen und einem privaten Netz kontrolliert und gegen unberechtigte Zugriffe schützt. Im Internet oft als Proxy-Server realisiert. Firewire Die IEEE-1394-Technologie, auch einfach nur «Firewire» genannt, bezeichnet eine recht neue serielle Schnittstellentechnologie für Computer- und Videogeräte zur Übertragung digitaler Daten mit bis zu 400 Mbit/s. Forwarden Von «to forward» (engl.: «weiterreichen»). Eine E-Mail «forwarden» bedeutet, sie an einen anderen Internet-Teilnehmer oder als Artikel in ein Diskussionsforum weiterzuleiten. Frame Englisch für «Rahmen». Frames ermöglichen es, den Bildschirm in mehrere Rahmen aufzuteilen und deren Inhalte unabhängig voneinander zu gestalten und zu steuern. Dadurch ist es möglich, nur einen Teil des Bildschirms zu aktualisieren, den Rest aber stehen zu lassen. Frame Relay Auf der Paketvermittlung basierende Netzwerktechnologie zur reinen Datenübertragung. Als Weiterentwicklung von X.25 beruht sie auf internationalen Standards, bietet jedoch höhere Geschwindigkeiten. Freeware Voll funktionsfähige Software, die kostenlos beliebig kopiert und weitergegeben werden darf; das Copyright bleibt allerdings beim Autor. Die Erlaubnis bezieht sich oft nur auf den privaten Gebrauch; kommerzielle Anwender müssen meist für die Nutzung bezahlen. Frequenz Mass einer Schwingung in Hz (Hertz): 1 Hz = 1 Schwingung pro Sek. Hörbare Frequenzen liegen zwischen 20 und 20 000 Hz, Funkwellen meist im MHz-Bereich (1 MHz = 1 Mio. Hz). FTP File Transfer Protocol (dt. Datenübertragungsprotokoll). FTP ist für den Austausch von binären und ASCII-Dateien im Internet verantwortlich. FTP bestimmt, wie Daten von einem Computer zum anderen übertragen werden (ohne Berücksichtigung des Betriebssystems und der Verbindungsart). Funkzelle Gebiet, das von einer Antenne einer Basisstation mit evtl. nachgeschalteten Repeatern versorgt wird. Durch den Einsatz von sektorisierten Antennen werden häufig drei Funkzellen von einer BTS versorgt. Gateway Englisch für Zugang oder Tor zwischen zwei Kommunikationsnetzen, die mit unterschiedlichen Übertragungsprotokollen arbeiten, z.B. von einem LAN zum Internet. Es stellt die Verbindung zu einem anderen Netzwerk her, leitet alle Pakete weiter, für die eine Zieladresse hinter dem Gateway gefunden werden kann, und setzt nötigenfalls Protokolle um. Gebührenimpuls Ermöglicht eine Kostenkontrolle beim Telefonieren, indem die Telefonanlage Verbindungseinheiten erfasst. GIF Abkürzung für «Graphic Interchange Format». Ein komprimiertes Dateiformat für Bilder und Grafiken, das bevorzugt im WWW verwendet wird. Gigabit-Ethernet Das Gigabit-Ethernet läuft mit 1 000 Megabits pro Sekunde und ist zehnmal schneller als Fast-Ethernet. Mitte 1999 wurde dazu ein neuer Standard entwickelt, der mit Kupferkabeln anstatt Glasfaserleitungen auskommt. Glasfaserkabel Auch Lichtwellenleiter (LWL) genannt. Übertragungsmedium aus Bündeln von tausenden dünnen Glasfasern mit hoher Lichtbrechung, die mit einem schwach lichtbrechenden Material umhüllt sind. Übertragenes Licht wird von diesem Mantel reflektiert, kann also nicht entweichen. Glasfaserkabel bieten eine enorme Bandbreite über grosse Entfernungen und sind unempfindlich gegenüber elektromagnetischen Störungen, sodass sie die herkömmlichen Kupferkabel mehr und mehr ersetzen. Sie werden z.B. in Hochgeschwindigkeitsnetzen, beim Kabelfernsehen und beim Telefonnetz eingesetzt. Gopher Kunstwort aus «Go For» (Suche nach) – ein menügeführtes Internet-Werkzeug zur Suche und zum Laden von Texten und Dateien von Gopher-Servern. Die Anwendung sucht im gesamten Datennetz nach Stichwörtern und holt die Information dann von den für die Öffentlichkeit von aussen zugänglichen Bereichen eines Gopher-Servers. Obwohl Gopher erst Anfang der 90er-Jahre an der Universität von Minnesota entwickelt wurde, nimmt die Bedeutung der Anwendung ab, da WWW-Browser über alle Gopher-Funktionen und mit HTML zum Teil über weitergehende Möglichkeiten verfügen. GPRS Abkürzung für «general packet radio service». Die GPRS-Technologie, die seit 2000 verfügbar ist, unterstützt drahtlose (GSM) Übertragungsgeschwindigkeiten, die schnell genug sind, um bei voller Farbdarstellung durchs Internet zu surfen. GPRS verwendet mehrere Funkzeitschlitze gleichzeitig und erreicht so Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 171 KBit/s. GSM Das Global System of Mobile Communication ist ein technischer Standard für die digitale Funktelefonie. In Deutschland werden dazu Frequenzbereiche um 900 MHz (D1- und D2-Netz) sowie um 1800 MHz (E-Plus-Netz) eingesetzt. Zusätzlich zur Übertragung von Sprache können in diesen Netzen auch Daten übertragen werden. Half-Rating Sprachcodierungsverfahren, das die vom GSM-Mobiltelefon digitalisierten Sprachdaten doppelt so stark komprimiert wie das herkömmliche GSM-Full-Rate-Verfahren, sodass sich 2 Handys einen Zeitschlitz teilen können. Damit kann man die Teilnehmerkapazität eines Mobilfunknetzes zu Lasten der Sprachqualität verdoppeln. Handover Beim Verlassen einer Funkzelle erfolgt die Gesprächsübergabe an die nächste Funkzelle. Hierbei entsteht für sehr kurze Zeit ein Datenverlust, der bei normalen Gesprächen jedoch nicht zu bemerken ist. HBCI Abkürzung für «Home Banking Computer Interface». Übertragungsprotokoll für das Homebanking in offenen Netzen (wie z.B. dem Internet). Die grossen deutschen Bankverbände haben sich auf diesen neuen Standard geeinigt, der eine einheitliche technische Norm für die Abwicklung des elektronischen Kunde-Bank-Zahlungsverkehrs in Netzen wie T-online und Internet schafft. Durch den standardisierten Unterbau beim elektronischen Zahlungsverkehr kann der Kunde mit seiner Chipkarte oder persönlichen Sicherheitsdiskette über eine einheitliche Benutzerführung Bankgeschäfte bei verschiedenen Finanzdienstleistern elektronisch abwickeln. Headset Gerät, das es ermöglicht, zu telefonieren und dabei die Hände frei zu haben, da Ohrhörer und Mikrofon in der Regel mit einem Bügel zusammen am Kopf gehalten werden. Hits Ein Hit ist ein Zugriff auf ein Element einer HTML-Seite. Der Zugriff auf eine Webseite (Website) hat in der Regel mehrere Hits zur Folge, da neben der entsprechenden Seite mit Text weitere Elemente wie Grafiken, Fotos usw. übertragen werden und entsprechende Hits verursachen. Wegen der unterschiedlichen Anzahl von Hits je WWW-Seite sind Hits als Grundlage für Messverfahren nicht einsetzbar. Homepage Haupt- bzw. Leitseite einer Internet-Präsenz der zusammenhängenden Internet-Seiten von Institutionen, Firmen oder Privatbenutzern. Normalerweise enthält diese Seite ein Inhaltsverzeichnis oder Links zu den wichtigsten Seiten dieses Angebots. Host Meist ein grösserer Rechner, der in einem Netzwerk Daten oder Leistungen zur Verfügung stellt. Im Zusammenhang mit dem Internet wird ein ständig verfügbarer Netzserver als Host bezeichnet. HTML Hypertext Markup Language, der Name eines Dokumentformats im WWW. In erster Linie geht es um die Darstellung von Text. Ferner definiert HTML die Syntax von Formatbefehlen zur Verknüpfung von Dokumenten und die Einbindung von Grafiken. HTML kommt aufgrund dieser Hypertextfähigkeit eine herausragende Rolle zu. HTTP Abkürzung für «Hypertext Transfer Protocol». Das Protokoll macht das Senden von Hypertext-Dateien im Internet möglich. HTTP ist die Grundlage für die Übertragung von HTML-Seiten im WWW. HTTPS HTTPS ist die Abkürzung für «Hypertext Transfer Protocol Secured Socket Layer (SSL)». Dieses funktioniert wie HTTP, zusätzlich gibt es aber eine Verschlüsselung zwischen den Transferpartnern. Hyperlink Markierte Stellen in HTML-Dokumenten, durch deren Anklicken man zu anderen Dokumenten im World Wide Web kommt. IMAP Abkürzung für «Internet Message Access Protocol». Protokoll, das die Verwaltung der gesamten Post auf dem Mail-Server des Providers ermöglicht, ohne dafür Platz auf der eigenen Festplatte zu benötigen. IMSI International Mobile Subscriber Identity – internationale Teilnehmerkennung. Diese Nummer befindet sich auf der SIM-Karte, im HLR sowie im AUC und dient zur eindeutigen Identifizierung eines Mobilfunkteilnehmers (15-stellig). IN Intelligentes Netz, Architekturkonzept für ein Kommunikationsnetz, in dem eine Trennung von Verbindungssteuerung und Dienstunterstützung durch diensteneutrale Vermittlungsknoten (Service Switching Point – SSP) und den zentralen Dienststeuerungsknoten (Service Central Point – SCP) vorgenommen wird. So können Dienste wie ein virtuelles privates Netzwerk flexibel erzeugt und bereitgestellt werden. Indoor-Versorgung Versorgung innerhalb von Gebäuden. Die Mobilfunknetze wurden ursprünglich für den Aussenbetrieb aufgebaut. Der Ausbau eines Gebäudes mit Indoor-Antennen und Funkstationen wird als Indoor-Versorgung bezeichnet. Integrität Allgemeine Bezeichnung für die Unversehrtheit von Daten, d.h. keine Datenverfälschung, kein Datenverlust, keine Dateneinfügung oder unerwünschte Datenwiederholung usw. Interconnection Eine Vereinbarung, die die Zusammenschaltung von öffentlichen Netzen zweier Anbieter und die damit verbundenen technischen, betrieblichen, organisatorischen und preislichen Regelungen beinhaltet. Internet Ein Verbund von ca. 48 000 Netzen aller 3 Netzwerkarten (LAN, WAN, MAN), in dem rund 5 Mio. Rechner und schätzungsweise 50 Mio. Nutzer angeschlossen sind. Wesentlicher Bestandteil ist das WWW, dessen Entwicklung das Internet auch für breite Schichten attraktiv gemacht hat. Intranet Firmeninterne Netze, die Internet-Technik verwenden. Gemeint ist nicht nur der Einsatz von TCP/IP als Netzwerkprotokoll, sondern insbesondere die Methoden der Informationsaufbereitung und -darstellung sowie der Einsatz spezifischer Internet-Programme. IP-Adresse Bei der IP-Adresse (Internet Protocol) handelt es sich um eine Zahlenkombination, die einem Rechner im Internet zugeordnet ist und ihn eindeutig identifizierbar macht. Sie setzt sich aus einer Folge von vier Zahlen zwischen 0 und 255 zusammen, die jeweils durch Punkte getrennt sind. Zusätzlich identifiziert die IP-Adresse die Netzklasse, in der sich der Rechner befindet. Damit ein Benutzer möglichst wenig mit diesen Zahlen zu tun bekommt, gibt es den Domain Name Service (DNS), der IP-Adressen in alphanumerische Bezeichner wandelt. Interrupt Interrupts sind Signale, die Geräte in jedem modernen PC-System an den Prozessor schicken können und dadurch mitteilen, dass sie seine Aufmerksamkeit benötigen. Es stehen insgesamt nur 15 unterscheidbare Quellen zur Verfügung, von denen acht dank PC-Architektur fest belegt sind. Auch Tastatur, serielle und parallele Ports sowie Floppy-Controller belegen exklusiv je eine Leitung. Dadurch lässt sich nur eine begrenzte Menge an Geräten in einem System gleichzeitig nutzen. ISDN Integrated Services Digital Network (dt. dienstintegriertes Digitalnetz), das sich sowohl zur Sprach- als auch zur Datenübertragung eignet. Im Gegensatz zum analogen Netz liegt die Bandbreite mit 7 KHz doppelt so hoch, die Übertragungsqualität ist deutlich höher, und es wird eine Übertragungsgeschwindigkeit von 64 Kbit/s erreicht. Leistungsmerkmale sind Mehrdienstfähigkeit, Anklopfen, Anrufweiterleitung, Dienstwechsel, Konferenzschaltung, Gebührenübernahme, Closed User Group, Nummernanzeige, Sperren. ISP Abkürzung für «INTERNET Service Provider». Gemeint sind Firmen oder Institutionen, die Teilnetze des Internets betreiben. IVR Abkürzung für «Interactive Voice Response». IVRs sorgen dafür, dass Kunden per interaktiver Sprachsteuerung, Tonwahl-Telefon, Fax oder Internet Informationen selbständig abrufen können. Anrufer oder Online-Nutzer können beispielsweise ihren Kontostand selbständig abfragen, menschlichem Call-Center-Mitarbeiter bleibt für aufwändigere Beratungsgespräche mehr Zeit. Kombinierte CTI-IVR-Anwendungen geben Daten des Anrufers, zum Beispiel über bisherige Transaktionen, an den Agenten weiter. IDE Abkürzung für «Integrated Device Equipment» oder «Intelligent Drive Electronics». Schnittstellen-Standard für AT-Bus-Festplatten IEEE Abkürzung für «Institute of Electric and Electronic Engineers». 1963 gegründetes Institut von Elektrik- und Elektronik-Ingenieuren zur Festlegung von Normen im Netzwerkbereich, insbesondere für die Standardisierung von Bus-Topologien, Übertragungsprotokollen, der Datenübertragungs-Geschwindigkeit und der Verkabelung. INI-Datei Allgemeine Bezeichnung für Konfigurationsdateien (in Windows). Java Plattformunabhängige Programmiersprache, bei der Programme nicht für jedes Betriebssystem neu geschrieben werden müssen. Ein über das Internet übertragenes Programm kann damit ohne neue Programmierung z.B. unter Windows und auf einem Mac gleichzeitig genutzt werden. Javascript Programmiersprache als Ergänzung zu HTML. Mit Javascript können Funktionen wie z.B. Laufschriften, Uhren o.Ä. realisiert werden. Jitter Mit Jitter bezeichnet man in der Datenübertragung die Phasenschwankungen und damit zeitliche Änderungen von Signalfrequenzen. Der Jitter ist insbesondere in Netzen, auf denen Daten und Sprache (VoIP) gleichzeitig betrieben werden, zu beachten, da die Sprachübertragung nur sehr geringe Verzögerungen zulässt. JPEG Abkürzung für «Joint Photographic Experts Group». Weit verbreitetes Grafikformat für die Kompression von Farb- und Schwarzweissbildern, benannt nach der Expertengruppe, die das Verfahren entwickelt hat. Das JPEG-Format wird hauptsächlich zur Komprimierung digitalisierter Fotos verwendet. Der Komprimierungsgrad lässt sich wählen; je höher er allerdings ist, desto geringer wird die Bildqualität. Kabelmodem Für den Empfang von TV-Bildern über das Kabelnetz sind Fernsehgeräte mit einem Kabeltuner ausgerüstet, der die Verknüpfung zwischen Netz und Gerät herstellt. Beim Datenempfang aus dem Breitbandnetz mit anderen Datenendeinrichtungen wie dem PC wird dagegen ein Kabelmodem als Zusatzgerät benötigt, das den herkömmlichen Modems für Telefon- und ISDN-Leitungen ähnelt. Die Vorteile dieses Kabelanschlusses liegen in den enormen Übertragungsgeschwindigkeiten. Ausserdem kommt er ohne Anschluss ans Glasfasernetz aus, da die vorhandene Infrastruktur genutzt werden kann. Katalog Ein Web-Katalog unterscheidet sich von einer Internet-Suchmaschine durch die manuelle Sichtung der Daten. Die gespeicherten Dokumente werden durch Redakteure bestimmten Themen zugeordnet und dazu genau auf ihren Inhalt geprüft. So liegen die gefundenen Seiten bei einem Katalog meistens wesentlich näher am gesuchten Thema, als das bei von Suchmaschinen ausgegebenen Seiten der Fall ist. Koaxialkabel Elektrische Leitung für hohe Datenübertragungsraten. Setzt sich aus einem Innenleiter (meist Kupferkabel), der das Datensignal transportiert, einer nicht leitenden Schicht, einer elektrischen Abschirmung und einer Aussenisolierung zusammen. Findet beim Kabelfernsehen und im Ethernet Anwendung. Konferenzgespräch Dienst in digitalen Telefonnetzen, der es ermöglicht, gleichzeitig mit weiteren Teilnehmern aus beliebigen Netzen zu sprechen. Konferenzgespräche werden vom Konferenzleiter aufgebaut, der dafür die Freischaltung des Dienstes bei seinem Netzbetreiber benötigt. Konvergenz Wörtlich: Bündelung oder Zusammentreffen. Schlagwort für das Zusammenwachsen von Computer- und Sprachtechnologie KB und KBit bzw. KB und KByte Abkürzungen für «KiloByte» und «KiloBit». Während das kleine «k» das dezimale Kilo (1000) abkürzt, steht das grosse «K» für das binäre Pendant – nämlich: Kilobyte = 2 hoch 10 Bytes = 1024 Bytes LAN Local Area Network, ein Netzwerk auf räumlich begrenztem Gebiet (z.B. Gebäude oder Gebäudekomplex), das aus miteinander verbundenen Servern, Arbeitsstationen und Zusatzgeräten besteht. Vorteile: schnelle Kommunikation untereinander, auf Servern vorhandene Software steht allen zur Verfügung, Peripherie kann von mehreren Stationen genutzt werden. LCR Abkürzung für «Least Cost Router». Zwischen Telefonanschluss und Endgerät geschalteter Router, der jedes Telefongespräch automatisch ins jeweils günstigste Telefonnetz weiterleitet. Leased Line Deutsch: Mietleitung. Im allgemeinen Sprachgebrauch auch als Standleitung oder Festverbindung bezeichneter verbindungsorientierter Übertragungsweg zwischen vorab festgelegten Anschlüssen eines Netzes. Link Englisch für «Verbindung». Auch: «Hyperlink». Im World Wide Web wird damit die Verknüpfung von einem zu einem anderen Web-Dokument bezeichnet. Links sind auf HTML-Seiten normalerweise durch Unterstreichung hervorgehoben. Das «Surfen» im Internet, d.h. das «Springen» von einer Webseite (Website) auf eine andere, wird durch die Aktivierung von Links (durch Anklicken) ermöglicht. Local Loop Auch «letzte Meile» genannt, bezeichnet in der öffentlichen Telefonie den Weg vom örtlichen Hauptverteiler zum Endnutzer. Um diese Lücke zu schliessen, können verschiedene Lösungen wie z.B. DECT eingesetzt werden. Logfile Datei, die die Abrufe der einzelnen HTML-Elemente von einem Server speichert (Einträge der Hits und Zusatzinformationen). Das Logfile gibt keinen Aufschluss über den individuellen Nutzer. Login Auch: Logon, Einloggen. Bezeichnet das Anmelden in einem System, z.B. einem Online-Dienst, einem Internet-Provider oder einer Mailbox. LWL Lichtwellenleiter, siehe Glasfaserkabel. Layer-3-Switch Ein Layer-3-Switch, der auch als Routing-Switch bezeichnet wird, ist ein Koppelelement, das Datenpakete auf der Vermittlungsschicht und der Sicherungsschicht bearbeitet und weiterleitet. Diese Switches bauen Routing-Tabellen auf und können mehrere Ports zu einem logischen Subnetz bündeln. LCD Abkürzung für «Liquid Cristal Display» oder «Liquid Crystal Display» – Flüssigkristall-Anzeige. Technisches Prinzip zur Realisierung flacher Bildschirme. LDAP Abkürzung für «Lightweight Directory Access Protocol» (zu deutsch etwa: einfaches Protokoll für den Zugriff auf Verzeichnisse). Dieses Protokoll bietet einen Standard für die Kommunikation mit Datenbanken im Internet. Per LDAP können beispielsweise E-Mail-Verzeichnisse nach E-Mail-Adressen oder Personennamen durchsucht werden. Mailbox Englisch für «Briefkasten». 1. Im Online-Bereich: Ein Rechner, über den man sich per Modem einloggen und elektronische Nachrichten empfangen oder versenden kann. Häufig stellen Mailboxen auch eine ganze Reihe weiterer Dienstleistungen zur Verfügung, wie z.B. Diskussionsforen, Online-Spiele und Datenbanken mit Shareware-Programmen, Treibern und Tools. 2. Im Telekommunikationsbereich: siehe VMS. Mailing List Eine auf E-Mail basierende Diskussionsplattform im Internet. Mailing Lists sind meist nach Themen geordnet. Versendet einer der Teilnehmer eine Nachricht an die Adresse dieses Verteilersystems, werden Kopien dieser Nachricht automatisch an alle Teilnehmer weitergeleitet, deren Adressen in der Mailing List enthalten sind. Einen nach Themen geordneten Gesamtüberblick über die zahlreichen Mailing Lists findet man unter http://www.lisde.de und unter http://www.liszt.com. Mail Spamming Massenweises Versenden von unerwünschten E-Mails, meist zu Werbezwecken. Mail-Server Rechner beim Provider, der das Versenden, Empfangen und Zwischenspeichern von E-Mails ermöglicht. Makeln Ist Anklopfen am Telefon eingeschaltet, so kann der Teilnehmer zwischen zwei Gesprächspartnern hin- und herschalten. MAN Metropolitan Area Networks. Hochgeschwindigkeits-Regionalnetze, deren Ausdehnung bei rund 100 km liegt. MANs nutzen LWL als Medium, was in hohen Übertragungsgeschwindigkeiten mit geringen Fehlerquoten resultiert. Megabit Entspricht 1 024 Kilobit oder 1 048 576 Bit. MFV Mehrfrequenzverfahren (siehe auch DTMF). Im Gegensatz zu Wählscheibentelefonen, bei denen die gewählten Ziffern in elektrische Impulse (Impulswahlverfahren) umgewandelt wurden, arbeiten der überwiegende Teil des Festnetzes, ISDN und auch die Mobilfunknetze mit MFV, bei dem die Ziffern durch Töne unterschiedlicher Höhe interpretiert werden. Mietleitung Leitungen (Leased Line) und Telekommunikationsdienste, die von einem Netzbetreiber (Carrier) Dritten gegen Entgelt zur Verfügung gestellt werden. Mailing-List-Server Ein Rechner, der dafür sorgt, dass Hunderte von Nutzern durch eine sogenannte Mailing-List mit minimalem Aufwand miteinander diskutieren können oder automatisch Newsletter zu bestimmten Themenkomplexen als E-Mail bekommen. Hierfür wird auf einem Rechner ein Programm installiert, das E-Mails empfängt und automatisch eine Kopie davon an jeden User schickt, der sich in eine Liste eingetragen hat. Modem Kunstwort aus MOdulator/DEModulator. Das Modem dient zur Übertragung von Computerdaten über das herkömmliche Telefonnetz. Es wandelt auf Seite des Senders digitale Computersignale in analoge Impulse um (modulieren) bzw. verwandelt diese auf Empfängerseite wieder zurück (demodulieren). Sowohl Sender als auch Empfänger benötigen ein Modem als externes Gerät oder als interne Steckkarte für den PC sowie ein entsprechendes Kommunikationsprogramm. Moderne Modems erreichen eine Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 56 Kbit/s und können zusätzlich die Funktionen von Faxgeräten und Anrufbeantwortern übernehmen. MPEG Abkürzung für «Moving Pictures Experts Group». Verfahren für die Komprimierung digitalisierter Video- und Audioaufzeichnungen, benannt nach der Expertengruppe, die dieses Standardformat entwickelte. Das Echtzeitkomprimierungsverfahren reduziert die grosse Datenmenge digitaler Videos ohne Qualitätsverlust drastisch. Nicht jedes Einzelbild, sondern nur die Veränderung von Bild zu Bild wird erfasst, komprimiert und gespeichert. MSISDN Mobile Station ISDN – internationale Rufnummer des Teilnehmers. Dies ist die eigentliche Rufnummer (14-stellig inkl. Landesvorwahl) eines Teilnehmers. Multimedia Auf digitaler Grundlage basierendes Zusammenspiel von Bild, Ton, Text und Grafik. MAC / MAC-Adresse Abkürzung für «Media Access Control». Zugangsverfahren zum eigentlichen Medium (Kabel) eines Netzes, das im Netzwerkcontroller implementiert ist – also beispielsweise in der Netzwerkkarte. Megahertz 1 Mio. Hertz – Einheit zur Angabe der Taktfrequenz von Computern. Middleware «Middle» ist die englische Bezeichnung für mittler, Mittelstück. Middleware ist Software, welche zwei verschiedene Applikationen verbindet – wie z.B. Web-Server und Datenbanken. MSN Abkürzung für «Microsoft Network» – Online-Dienst von Microsoft. Netiquette Die Etikette im Internet. Umgangsformen, auf die sich die ersten Nutzer des weltweiten Kommunikationsnetzwerks geeinigt haben. Keine echten Gesetze, aber wer sie missachtet, zieht den Zorn der Netzgemeinde auf sich – oder wird mit «Flames» eingedeckt, elektronischen Schimpftiraden der übelsten Sorte. Die sind allerdings auch unerwünscht. Netzabdeckung Alle Netzbetreiber und Service-Provider veröffentlichen in regelmässigen Abständen Karten, auf denen das aktuelle Telefonnetz mit Uplinks und Downlinks markiert ist. Neben dem Prozentwert der Flächenabdeckung des Landes wird jeweils auch ein Wert für den Anteil der theoretisch mit dem jeweiligen Netz erreichbaren Bevölkerung angegeben. Netzbetreiber Hersteller und Vermarkter eines eigenen Mobilfunk- oder Festnetzes. Der Netzbetreiber stellt die Telefonieleistung seines Netzes auch Service-Providern zur Vermarktung zur Verfügung. Netz-Event Ereignis, das in Echtzeit im Internet stattfindet, z.B. Übertragungen von Konzerten oder Sportereignissen, Chats mit Prominenten und Online-Versteigerungen. Netzvorwahl Dies ist eine fünfstellige Zahl, die man wählen muss, um für Call-by-Call in die Netze der neuen Anbieter zu kommen. Jede Netzvorwahl beginnt mit 010. Newsgroup Öffentliches Informations- und Diskussionsforum im Internet (auch: Usenet). Die verschiedenen Newsgroups sind nach Themen sortiert; die Kommunikation erfolgt meist offline. Jeder Netzteilnehmer kann die Beiträge der anderen Teilnehmer lesen und der Newsgroup eigene hinzufügen. NIC Abkürzung für «Network Interface Card» – englische Bezeichnung für Netzwerkkarte. Non-transparent Nichttransparente Datenübertragung, d.h. fehlerhaft übertragene Datenpakete werden so lange wiederholt, bis sie korrekt angekommen sind. NAT Abkürzung für «Network Address Translation». Methode zur Umsetzung der (meist privaten) IP-Adressen eines Netzes auf andere (meist öffentliche) IP-Adressen eines anderen Netzes. NetBIOS Abkürzung für «Network Basic lnput/Output System». Schnittstelle in Windows-Netzen für Netzwerk-Anwendungen. Dazu zählen auch Client- und Server-Software. NFS Abkürzung für «Network File System» – englische Bezeichnung für das Dateisystem eines Netzwerkes. NTFS Abkürzung für «New Technology File System». Dieses Dateisystem unterstützt lange Dateinamen, erweiterte Dateiattribute und sehr grosse Speicherkapazitäten (bis zu 2 hoch 64 Bit, also ca. 17 Milliarden GByte). Namensauflösung Die Namensauflösung beschreibt den Vorgang des Findens einer IP-Adresse anhand eines Namens. Offline Man spricht ganz allgemein von «offline», wenn keine Datenverbindung besteht (z.B. zwischen PC und Drucker oder zwischen Modem und Netz). Um Kosten zu sparen, können z.B. E-Mails offline verfasst und später online verschickt werden. Online Von «online» wird gesprochen, wenn eine Datenverbindung besteht (z.B. zwischen PC und Drucker oder zwischen Modem und Netz). Online-Dienst Anbieter von Netzzugängen, wie z.B. dem Internet. Outsourcing Ausgliederung von Datenverarbeitungsleistungen an externe Dienstleistungsanbieter. Die Servicepalette kann von Telekommunikationsdiensten bis zur Auslagerung vollständiger Netzwerk-Ressourcen reichen. OCR Abkürzung für «Optical Character Recognition». Optische Zeichen- bzw. Buchstabenerkennung: Papierene Text-Vorlagen, die mit einem Scanner in den Computer eingelesen wurden, werden in editierbare Text-Dokumente umgewandelt. ODBC Abkürzung für «Open DataBase Connectivity» – offene Datenbankverbindung. Standardisierte Methode, die den Zugriff auf Datenbanken erlaubt, ohne dabei zu berücksichtigen, aus welchem Programm oder von welchem Betriebssystem aus der Zugriff erfolgt. Paket Datenströme werden zur Übertragung in Pakete zerlegt, die mit Steuerinformationen und einem Adressteil versehen werden. Anhand dieser Informationen können die Pakete ihren Zielort finden und wieder zusammengesetzt werden. Dadurch müssen Daten bei der Paketvermittlung, für die X.25, Frame Relay und ATM genutzt werden, nicht über eine Festverbindung übertragen, sondern können über verschiedene Leitungen und mehrere Stationen gesendet werden. Parken Der Teilnehmer kann zwischen zwei Gesprächspartnern hin- und herschalten (Makeln). Das Gespräch, das gerade nicht aktiv geführt wird, wird geparkt bzw. gehalten. PBX Private Branch Exchange bzw. Telefonanlage. Sie ist für die lokale, analoge, digitale und IP-Telefon- und Datenkommunikation konzipiert. PCMCIA Personal Computer Memory Card International Association – genormte Computer-Schnittstelle zur Datenkommunikation mittels Peripherie im Scheckkartenformat. Wird zur Nutzung von Fax- oder Datendiensten benötigt (sofern das Telefon nicht selbst über eine eingebaute Schnittstelle verfügt). Die PCMCIA-Karten zum Anschluss an Handys sind vom Typ II (5 mm Höhe). Performance Auch Rechenleistung genannt, bezeichnet die Leistungsfähigkeit und Verarbeitungsgeschwindigkeit von Hard- und Software. PGP Abkürzung für «Pretty Good Privacy». Verschlüsselungsprogramm, das vor allem beim Versenden von E-Mails eingesetzt wird, um sie vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Das Programm darf kostenlos kopiert werden und ist für nahezu alle Betriebssysteme verfügbar. PIN Personal Identification Number - persönliche Identifikationsnummer (4-stellig) - wird auf der SIM-Karte gespeichert und kann verändert werden. PIN-1 wird, falls nicht anders eingestellt, bei jedem Einschalten des Handys abgefragt (Missbrauchschutz). PIN-2 verhindert eine unberechtigte Nutzung spezieller Dienste wie z.B. Gebührenlimit (AoC). Ping Ein Ping wird benutzt, um die Zuverlässigkeit einer Netzverbindung und die Reaktionszeit eines Servers zu messen. Dabei wird über einen Client ein Server auf dessen Ping-Port kontaktiert. Sobald dieser antwortet, errechnet der Client die verstrichene Zeit in Millisekunden. Ebenfalls wird festgestellt, ob Pings (kleine Datenpakete) verloren gegangen sind. Um realistische Ergebnisse zu erhalten, ist es möglich, Pings mit unterschiedlichen Bytegrössen abzuschicken. Pixel Masseinheit für die Fläche auf einem Bildschirm. Ein Pixel ist die kleinste darstellbare Einheit auf einem Computerbildschirm (Bildpunkt). Plug-in Englisch für «einstecken». Software-Komponente, die benötigt wird, um bestimmte Multimedia-Anwendungen im Internet nutzen zu können, da einige Dateiformate von Browsern nicht gelesen werden können. Plug-ins werden Viewer oder bei Audio-Dateien auch Player genannt und können meist kostenlos aus dem Netz geladen werden. PoP Abkürzung für «Point of Presence». Lokaler Einwahlknoten eines Internet-Providers. POP3 Abkürzung für «Post Office Protocol». Protokoll zum Abrufen von E-Mails vom Mail-Server. PPP Abkürzung für «Point to Point Protocol». Gebräuchlichstes Protokoll für den Zugang zum Internet. Das serielle Übertragungsprotokoll erlaubt das Einwählen über ein Modem und eine Telefonleitung bei einem Internet-Provider. Protokoll Vereinbarung über Verhaltensweisen, Datenformate und die Art ihrer Übermittlung für die Zusammenarbeit in unterschiedlichen Kommunikationssystemen, also die Festlegung einer Art «Geschäftssprache». Provider Dienstleistungsanbieter im Kommunikationsbereich. Während Service-Provider die Netze und Leitungen zur Verfügung stellen und die dazu notwendige Hardware managen, sorgen Content-Provider für die Daten, Informationen und Inhalte im Netz. Proxy Bezeichnung für einen Netzwerkdienst, der stellvertretend für einen Klienten Netzwerkverbindungen aufbaut. Ein HTTP-Proxy z.B. besorgt sich auf Anforderung HTML-Seiten stellvertretend für ein Anzeigeprogramm. Durch dieses Prinzip können Zwischenspeicherung und Datenflusskontrolle realisiert werden. PSTN Public Services Telephone Network – öffentliches Festnetz. PUK Personal Unblocking Key - persönlicher Entsperrcode (8-stellig). Dient zum Entsperren einer durch Falscheingabe der PIN gesperrten SIM-Karte. PVC Permanent Virtual Circuit (dt. FVV = Feste Virtülle Verbindung). Eine von einem Paketnetz konstant eingerichtete Verbindung zwischen zwei Stationen, die jedoch erst bei Bedarf tatsächlich hergestellt wird. Gegensatz: SVC (Switched Virtual Circuit). Quicktime Multimedia-Erweiterung, ursprünglich nur für Apple Macintosh, inzwischen auch in einer Windows-Version verfügbar. Das Plug-in macht Video- und Audiodateien aus dem Internet zugänglich; mit Hilfe von Quicktime VR lassen sich Virtual-Reality-Anwendungen übertragen. Real Player Plug-in, mit dem sowohl RealAudio- als auch RealVideo-Dateien, also hochkomprimierte Audio- und Videoformate, in Echtzeit über das Internet abgespielt werden können. Die Streaming-Funktion macht es möglich, ein Audiofile oder einen Videoclip bereits abzuspielen, während der Browser den Datenstrom noch lädt; die Daten müssen also nicht vorher erst auf die Festplatte kopiert werden. Repeater Funkstation, die das Signal einer BTS «wiederholt», d.h., auffängt, verstärkt und erneut abstrahlt. Wird zur Vergrösserung von Funkzellen benutzt (Versorgung schwer zugänglicher Gebiete/Funklöcher/Indoor). Repeater bilden keine eigene Funkzelle. Reply Persönliche Antwort auf eine vorausgegangene E-Mail oder eine öffentliche Nachricht in einer Newsgroup. Öffentliche Antworten im Usenet werden dagegen als Follow-up bezeichnet. RLP Fehlersicherungsprotokoll bei Fax- und Datenübertragung, das mittels Prüfsummen (Checksum) fehlerhaft übermittelte Datenpakete erkennt und noch mal anfordert. Roaming Führen von Gesprächen mit eigenem Handy in einem technisch identischen Netz im Ausland. Hierzu müssen der eigene und der ausländische Netzbetreiber ein Roaming-Abkommen geschlossen haben, in dem die Aufteilung der Gebühren für Telefonie und Dienste geregelt wird. Roaming muss in den GSM900-Netzen gesondert beantragt werden. Achtung: Im Ausland fallen auch für ankommende Anrufe Gebühren an! Router Gerät, mit dem physikalisch verschiedene Netzwerke, die dasselbe Übertragungsprotokoll verwenden, miteinander verbunden werden können. Sie leiten z.B. Datenpakete aus LANs ins Internet weiter und ermitteln optimale Übertragungswege für den Datenverkehr. Rufumleitung Dienst in digitalen Telefonnetzen, der die Umleitung von Anrufen zu frei bestimmbaren Zielen ermöglicht. Es werden vier Möglichkeiten der Rufumleitung angeboten: unbedingte (immer), bei Nichtannahme, bei Nichterreichbarkeit, im Besetztfall. RAS Abkürzung für «Remote Access Service». Dienst, über den man z.B. von aussen ins interne LAN einwählen kann. RGB Abkürzung für «Rot, Grün, Blau». Farbmodell, bei dem sich alle Farben aus einem Mischungsverhältnis der drei genannten ergeben (für Bildschirme). RJ-45 International genormter Anschluss-Typ für ISDN- und LAN-Kabel. Satellitenübertragung Kommunikationslösung mittels Satelliten, die z.Z. geostationär (fest positioniert) sind und auf die Sender und Empfänger sich mit Parabolantennen ausrichten können. Bewegte Stationen für den Mobilfunk im Aufbau. Vorteile liegen in den hohen Übertragungskapazitäten und der Erreichbarkeit abgelegener Orte. Schnittstelle Im weiteren Sinne die Verbindungsstelle zwischen zwei miteinander in Beziehung stehenden Systemen wie z.B. Betriebssystem und Anwendungsprogramm. Enger gefasst ein Anschlusspunkt zur Verbindung zweier Hardware-Komponenten. Eine serielle Schnittstelle eignet sich für den Anschluss eines Modems oder der Maus an den PC. Über eine parallele Schnittstelle erfolgt eine Verbindung zwischen einem Computer und einem Zusatzgerät, gewöhnlich dem Drucker. SCPC Single Channel per Carrier, d.h. jedes Signal (digital oder analog) verfügt über eine eigene Trägerfrequenz und ist daher unabhängig von allen anderen Signalen, hat also die Qualität einer Standleitung. Wird bei Punkt-zu-Punkt-Satellitenverbindungen eingesetzt. SDH Synchrone Digitale Hierarchie, internationaler Übertragungsstandard für Hochgeschwindigkeitsnetze (Übertragungsgeschwindigkeit 155 Mbit/s). Search-Engine Zugang zu Datenbanken, auf denen Informationen über Dokumente im World Wide Web gespeichert werden. Die wichtigsten Suchmaschinen sind Altavista, Google und Yahoo. Sektorisierte Antenne Ausführung einer BTS mit mehreren Antennen, die sektorisiert abstrahlen (meist 3x120 É). Die einzelnen Sender stehen dann am Eckpunkt dreier Zellen. Server In einer zweistufig organisierten Netzwerkhierarchie (vgl. Client-Server) die Einrichtung, die einerseits für andere Benutzer zentralisierte Dienste erbringt (drucken, faxen usw.), andererseits die Netzadministration ermöglicht. Eine weitere Kernaufgabe liegt im Erstellen automatischer Backups zu Sicherungszwecken. Meist handelt es sich beim Server um den leistungsstärksten Rechner im Netz, mit hoher Festplattenkapazität, einer schnellen CPU sowie ggf. zusätzlichen Coprozessoren und Peripheriegeräten. Netze können über mehrere Server verfügen. SET Secure Electronic Transfer, ein (Verschlüsselungs-)Standard der wichtigsten Kreditkartenunternehmen für E-Cash. SET sichert nicht nur den Datentransfer (z.B. über das Internet), sondern ermöglicht auch die Identifizierung der Teilnehmer. Set-Top-Box Gerät zur Umwandlung digitaler Programme, um sie mit analogen Fernsehern empfangen zu können. Zudem kann über einen Rückkanal der Start von Programmen individuell gesteuert werden. Shareware Diese Art von Software beruht auf der Idee von Fairness gegenüber dem Anwender und dessen Ehrlichkeit. Shareware kann man sich umsonst aus dem Internet, von einer CD oder von einem Bekannten besorgen und dann nach Herzenslust uneingeschränkt ausprobieren. Wenn man das Programm nach Prüfung für gut befindet und häufiger benutzt, soll man sich als Nutzer registrieren und dem Autor Geld zukommen lassen. Die üblichen Beträge liegen meist deutlich unter denen für kommerzielle Software, und eine Registrierung bringt zudem Vorteile wie Support, Optionen auf Updates und oftmals auch zusätzliche Extras. Shockwave Multimedia-Plug-in, das Bilder, Töne, Animationen und Interaktives im Web überträgt. Solche Multimedia-Anwendungen können z.B. mit den Programmen Macromedia Director oder Flash erstellt werden. SIM Subscriber Identification Module – Teilnehmer-Kennungsmodul. Dies ist die eigentliche Telefonkarte, ohne die kein GSM-Handy funktioniert. Die Telefonkosten hängen mit der SIM-Karte, nicht mit dem GSM-Handy zusammen. Simplex Übertragung in nur eine Richtung (z.B. Radio). Die andere Seite kann nicht antworten. Siehe auch Duplex. Site Auch: WWW-Site, Website. Aus mehreren Seiten bestehende Präsenz im WWW, entsprechend intern und extern mit Hyperlinks versehen. SMS Short Message Service - Kurznachrichtendienst. Hiermit können zwischen Handys Texte bis zu 160 Zeichen ausgetauscht werden. Ist der Empfänger nicht erreichbar, wird die Nachricht zugestellt, sobald er erreichbar wird. Dieser Dienst ist jeweils in allen GSM-Netzen verfügbar, jedoch noch nicht netzübergreifend. Einige Softwarehersteller – z.B. Mobilis – bieten solche Lösungen auch in Verbindung mit E-Mail kostenpflichtig an. Netzübergreifende Kurznachrichten sind über einen Operator-Service möglich. SMS-Tool Neuer Standard für SIM-Karten mit 16 KB Speicher (bisher 8). In Verbindung mit einem SIM-Toolkit-fähigen Handy können Handymenüs und -funktionen per SIM-Karte programmiert und neue Dienste wie z.B. interaktives Telebanking über SMS realisiert werden. SMTP Abkürzung für «Simple Mail Transfer Protocol». Übertragungsprotokoll für den Austausch von E-Mails zwischen zwei Computern über eine TCP/IP-Verbindung. SSL Abkürzung für «Secure Sockets Layer». Ein Verschlüsselungsverfahren, das einen sicheren Transport von Daten im Internet ermöglicht. SSL ist ein asymmetrisches Verschlüsselungsverfahren. Es benutzt zwei Schlüssel - einen öffentlichen (Public Key) und einen geheimen (Private Key), den nur der Besitzer des Schlüsselpaares kennt. Daten, die mit dem Public Key verschlüsselt werden, können nur mit dem Private Key, aber nicht mehr mit dem Public Key entschlüsselt werden. Der Vorteil ist, dass die Public Keys problemlos ohne Sicherheitsvorkehrungen öffentlich verteilt werden können. Stand-by-Zeit Hierunter wird die Zeitspanne verstanden, die ein Mobiltelefon, ohne zu telefonieren, eingeschaltet bleiben kann, bis der Akku vollständig entladen ist. Sie ist sehr viel länger als die maximale Gesprächszeit, da der Energieverbrauch des Mobiltelefons beim Senden und Empfangen um ein Vielfaches höher ist als bei reiner Empfangsbereitschaft. Standleitung Festverbindung (auch Leased Line, Mietleitung) mit meist höherer Bandbreite als Telefonleitungen. Im Gegensatz zur Wählverbindung ist eine Standleitung dauerhaft aufgebaut. Diese Verbindungsart empfiehlt sich bei hohem Datendurchsatz. STP Abkürzung für «Shielded Twisted Pair»-Kabel. Takt Die Taktzeit (in Sekunden) ist ein Mass für die Genauigkeit der Abrechnung von Telefongesprächen. Durch eine lange Taktung werden die Gesprächskosten künstlich verteuert, da im Durchschnitt pro Gespräch ein halber Takt zusätzlich berechnet wird (Gespräche enden zufällig). TAPI Abkürzung für "Telephony Application Programming Interface" - Schnittstelle zur Programmierung von Telefon Anwendungen, entwickelt von der Firma Microsoft. TCP/IP Abkürzung für Transmission Control Protocol/Internet Protocol. Protokollfamilie der Schicht-3 (IP) und Schicht-4 (TCP) für die End-zu-End-Kommunikation in heterogenen Netzumgebungen. Grosse Verbreitung bei der LAN-Kommunikation. ARPA-Entwicklung im Auftrag des US-Verteidigungsministeriums (De-facto-Industriestandard). Telekommunikationsdienste Systeme zur Steuerung technischer Infrastrukturen. Ein Dienst definiert eine bestimmte Form des Informationsaustausches (Sprache, Bild, Text, Daten) und legt dazu bestimmte Übertragungsnormen (z.B. Protokolle) fest. Telnet Internet-Dienst, der das Arbeiten auf einem entfernten Rechner ermöglicht (ggf. sogar in einem anderen Kontinent). Terminaladapter Externes Modem für ISDN. TK Kürzel für «Telekommunikation». Beispiele: TK-Dienste, TK-Anlagen. Dieser Begriff wird vorwiegend in Deutschland verwendet. In der Schweiz wird eine Telefonanlage TVA «Teilnehmer-Vermittler-Anlage» abgekürzt. TLD Als Top Level Domain bezeichnet man den letzten Teil nach dem Punkt eines Domain-Namens. Dieser Teil des Domain-Namens sollte einen geografischen oder auch thematischen Zusammenhang mit der Domain herstellen. Beispiele: .ch - Angebot eines Schweizer Anbieters; .com – Angebot eines kommerziellen Anbieters; .edu – Angebot einer Bildungseinrichtung; .gov – Angebot einer Regierungsstelle; .net – Angebot eines Netzwerkbetreibers; .org – Angebot einer Organisation oder eines Vereins; .mil – Angebot einer militärischen Einrichtung. Transparente Übertragung Datenübertragung ohne spezielle Fehlerkorrektur (siehe Non-transparent), in GSM-Netzen für Faxdienste genutzt. Um Übertragungsfehler gering zu halten, sollte ein Ort mit guter Netzqualität gewählt werden. Es sollte nicht aus dem fahrenden Auto gefaxt werden. Treiber Engl.: driver - Programm, das für das reibungslose Zusammenspiel von Betriebssystem und an den Computer angeschlossenen Peripheriegeräten sorgt. Der Treiber regelt den Datenaustausch und dient der wechselseitigen Anpassung von Hardware, Betriebssystem und Programmen. Hardware-Hersteller bringen immer wieder optimierte Treiber-Versionen auf den Markt, die für einen besseren Betrieb sorgen und die Leistungsfähigkeit der Geräte steigern. Leider funktionieren die Treiber nicht immer völlig korrekt und sorgen für die allseits gefürchteten Treiber-Inkompatibilitäten, die im schlimmsten Fall das ganze Betriebssystem lahm legen können. Trunkleitung Eine Hochleistungsverbindung zwischen zwei Telekommunikationssystemen, z.B. zwischen dem Festnetz und einer Nebenstellenanlage. Nicht zu verwechseln mit dem Trunkkabel, einem Koax zur Verbindung von Netzwerkkomponenten. Trustcenter Auch als «Zertifikataussteller», «Zertifizierungs-Server» oder «Certificate Authorities» (CA) bekannt. Trustcenter sind Zertifizierungsinstanzen, die die Identität eines Schlüsselbesitzers überprüfen und dessen Public Key «unterschreiben». Das Trustcenter erzeugt eine Prüfsumme für jedes Zertifikat und verschlüsselt diese mit seinem geheimen Signaturschlüssel. Die verschlüsselte Prüfsumme wird Fingerprint genannt. Im Web-Browser sind die Public Keys der Trustcenter (auch Trustcenter-Zertifikate) integriert. Der Browser kann damit den Fingerprint entschlüsseln und die Prüfsumme mit seinem Ergebnis vergleichen. Das Fingerprint-Verfahren ist eindeutig, d.h., für jedes Zertifikat gibt es nur einen Fingerprint, und kein Fingerprint existiert zweimal. TRX Transceiver - Sende-Empfangs-Einrichtung einer BTS. Wird der eigentlichen Antenne, die Funkwellen zu den Handys sendet und empfängt, vorgeschaltet. Jede TRX arbeitet auf einer bestimmten Frequenz mit bis zu acht Zeitschlitzen, d.h., pro TRX können maximal acht Gespräche gleichzeitig abgewickelt werden. Um eine ausreichende Teilnehmerkapazität sicherzustellen, werden oft mehrere TRX pro BTS und Sektor verwendet. Die Anzahl verfügbarer Frequenzen innerhalb des 900- bzw. 1800-MHz-Bandes ist jedoch begrenzt (Funkkanalpaar), sodass an einem Standort nicht beliebig viele TRX gebaut werden können. Touch Tone Dialing Englisch für Mehrfrequenzwahlverfahren. T9 Technik, die eine vereinfachte Texteingabe bei Telefonen, insbesondere bei GSM-Mobiltelefonen erlaubt: «vereinfachte Texteingabe durch automatische Worterkennung». Im Englischen wird T9 als «predictive text input» oder «Intelligent Typing» bezeichnet. Durch die T9-Funktion braucht man jede Buchstabentaste nur einmal zu drücken – etwas 4-2-5-5-6 für H-A-L-L-O IP-Telefonie Bei der IP-Telefonie werden Sprachsignale nicht nur über Telefonleitungen übermittelt, sondern in digitalen Datenpaketen über das Netzwerk. Übertragungsgeschwindigkeit Auch Übertragungsrate, die Anzahl Informationseinheiten (Bit), die pro Sekunde übertragen werden. Abkürzung: Bit/s. URL Universal Resource Locator. Die Adresse für eine beliebige Information im Internet. Die URL eines jeden Dokuments existiert nur einmal, da sie sich aus dem Server und der Stelle, wo sie auf dem Server liegt, zusammensetzt. USB Abkürzung für «Universal Serial Bus» – eine neue, von Intel, Microsoft und anderen Herstellern entwickelte serielle Schnittstelle, über die Peripheriegeräte mit dem Computer verbunden werden können. Über das vierpolige Kabel werden die angeschlossenen Geräte (max. 127) auch mit Strom versorgt. Der erreichbare Datendurchsatz beträgt 12 Mbyte/s. Windows 98 unterstützt den USB serienmässig, und Apples iMac arbeitet sogar ausschliesslich mit dieser Schnittstelle. Die Zeichen stehen gut, dass mit dem USB ein neuer, systemübergreifender Standard entsteht. Usenet Abkürzung für «User Network». Weltweites Newsnetz, nur für öffentliche Nachrichten. Das Usenet besteht aus elektronischen Diskussionsforen, die nach Thema und Sprache organisiert sind. Man kann sich das Usenet wie ein riesiges schwarzes Brett vorstellen, d.h., auf eine einmal gepostete Nachricht können beliebig viele Teilnehmer reagieren. Unified Messaging Englische Bezeichnung für «vereinheitlichtes Nachrichtenhandling» Unified Messaging wickelt die verschiedenen Kommunikationsaufgaben (wie Telefonieren, Faxen, die automatische Anrufbeantwortung, E-Mailen, Dateiübertragung...) über eine zentrale Instanz ab. Durch Unified-Messaging-Systeme können Nachrichten unabhängig von Ort und Gerät ausgetauscht werden. UPS Abkürzung für «Uninterruptable Power Supply», englische Bezeichnung für die unterbrechungsfreie Stromversorgung. UXGA Erweiterte VGA-Grafikfähigkeit, die bis zu 1600x1200 Bildpunkten unterstützt. USV Abkürzung für «Unterbrechungsfreie Stromversorgung». Englische Bezeichnung UPS. UTP Abkürzung für «Unshielded Twisted Pair»-Kabel. V.24 Internationale Norm für die serielle Schnittstelle, über die Daten übertragen werden. V.90 Damit Modems unterschiedlicher Hersteller miteinander kommunizieren können, wurden die Befehlssätze standardisiert und die technischen Anforderungen genormt. Modems mit Übertragungsgeschwindigkeiten bis zu 28 800 Bit pro Sekunde (bps) benutzen den V.34-Standard. Die neueste Modem-Generation arbeitet nach dem V.90-Standard, der Übertragungsraten von bis zu 56 000 bps erlaubt. Verfügbarkeit Die Wahrscheinlichkeit, ein System zu einem bestimmten Zeitpunkt in einem funktionsfähigen Zustand anzutreffen. Vermaschte Topologie Komplexe Struktur eines Datennetzwerks, in dem die Knoten auf mehreren Wegen miteinander verbunden sind, jedoch nicht notwendigerweise jeder mit jedem. Eine starke Vermaschung zeichnet sich durch hohe Verfügbarkeit aus, da jedem Kommunikationspfad eine hohe Bandbreite zur Verfügung steht. Zudem ist ein vermaschtes Netz äusserst zuverlässig, denn beim Ausfall eines Knotens bleiben die Kommunikationspfade aller anderen Knoten erhalten. Verschlüsselung Die Verschlüsselung dient dem Schutz vor dem illegalen «Abhören» privater und geschäftlicher Datenübertragungen im Internet. Beim Online-Shopping, beim Homebanking und beim professionellen Handel im Internet (E-Commerce) schützen kryptografische Verfahren die Übermittlung von Bankverbindungen, Kreditkartennummern und Passwörtern vor dem Zugriff unberechtigter Dritter. Zwei bekannte Verschlüsselungsprogramme sind z.B. Authenticode von Microsoft und Pretty Good Privacy (PGP) von Network Associates für die Verschlüsselung von E-Mails. Videokonferenz Breitbanddienst für die interaktive audiovisuelle Kommunikation zwischen Gesprächspartnern an verschiedenen Orten. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit zur begleitenden Übermittlung von Texten, Grafiken und Daten. Die Führung der gewählten Videoverbindungen erfolgt über breitbandige Netzwerke oder über Satellit. Virtuell Physikalisch nicht vorhanden, sondern gedacht, vorgespiegelt. Wird meist für Komponenten verwendet, die mittels Software nachgebildet werden. VIScape Plug-in für Web-Browser (Microsoft Internet Explorer und Netscape Navigator oder Communicator), das VRML-Dokumente anzeigt. Das Plug-in macht die Darstellung und Bewegung in dreidimensionalen Szenarien möglich. Läuft unter Windows. Visit Ein Visit bezeichnet einen zusammenhängenden Nutzungsvorgang (Besuch) eines WWW-Angebots. Er definiert den Werbeträgerkontakt. Als Nutzungsvorgang zählt ein technisch erfolgreicher Seitenzugriff eines Internet-Browsers auf das aktulle Angebot, wenn er ausserhalb des Angebotes erfolgt und mindestens eine Seite zum Benutzer übertragen wurde. Voice-Mail Ähnlich wie E-Mail bietet Voice-Mail die Möglichkeit, Nachrichten innerhalb eines Netzwerks zu senden oder zu empfangen, allerdings handelt es sich um Tondaten. Basismerkmale von Voice-Mail-Systemen sind: automatisches Aufzeichnen eingehender Mail, Weiterleitung und akustisches oder visuelles Anzeigen des Erhalts. VPN Ein Virtuelles Privates Netzwerk (VPN) ist kein physikalisches Netzwerk, sondern ein auf Wähl- und Festverbindungen (PVC) basierender Kommunikationsdienst in einem öffentlichen Netz, der ein privates nachbildet. VPNs sind kostengünstig, da die Verbindungen erst bei Bedarf hergestellt werden, und bieten Schutz gegen unautorisierten Zugriff auf Daten. VRML Abkürzung für «Virtual Reality Modeling Language». Beschreibungssprache, die die Darstellung dreidimensionaler Räume in WWW-Dokumenten erlaubt. Es können z.B. virtuelle Landschaften und Szenen entworfen werden, die dann mit Hilfe des entsprechenden Viewers (der in neuere Browser-Versionen integriert ist) betrachtet werden können. Der Viewer ermöglicht auch die Bewegung durch das Modell (sowohl online als auch offline). VoIP Voice over IP siehe IP-Telefonie. W3B Die grösste unabhängige deutschsprachige Meinungsumfrage im Internet. Ziel der W3B-Umfragen ist es, die Meinungen und Ansichten der Internet-Benutzer über das World Wide Web und seine Angebote zu erfahren: Diese Informationen sollen dazu beitragen, die Entwicklung des World Wide Web positiv – das heisst im Sinne der Benutzer – zu beeinflussen. W3C Abkürzung für «World Wide Web Consortium». Ein internationales, unabhängiges Konsortium, das WWW-Standards festlegt. Dies ist eine wichtige Voraussetzung für den Informationsaustausch zwischen einer Vielzahl von verschiedenen Programmen. Mehr dazu finden Sie unter http://www.w3c.org. Wählleitung Nach einem Wählvorgang nutzbare Verbindung, die in leitungsvermittelte Verbindung (Schicht 1) und logische Verbindung (Connectionless-Mode) unterschieden wird. Der Gegensatz zur Wählverbindung ist die Festverbindung (auch Standleitung). Wählverbindung Nach einem Wählvorgang nutzbare Verbindung, die in leitungsvermittelte Verbindung (Schicht 1) und logische Verbindung (Connectionless-Mode) unterschieden wird. Der Gegensatz zur Wählverbindung ist die Festverbindung (auch Standleitung). WAN Ein Wide Area Network bzw. Weitverkehrsnetz ist die klassische Form eines Verbindungsnetzwerks für getrennte kleinere Netze (LANs) über grosse Entfernungen (bis ca. 1000 km). Die Basisstruktur ist ein datenpaketvermittelndes Teilstreckennetz mit über Telefonleitungen verbundenen Backbones. Website Kompletter Online-Auftritt eines Anbieters im World Wide Web. Webtracking Messung der Medialeistungen von Online-Diensten und dem Internet, basierend auf der Auswertung der Logfiles. WWW World Wide Web, 1993 entwickeltes Hypermedia-System, das einen anwenderfreundlichen und flexiblen Zugriff auf Internet-Informationen ermöglicht (Berücksichtigung aller Dateiformate). Daten auf weltweit verzweigten Servern können mit der Dokumentensprache HTML miteinander verknüpft werden und sind auf diese Weise per Mausklick von jedem Standort aus abrufbar. Neben reinen Textdokumenten kann es sich dabei um Bild-, Ton- und Videodateien handeln. Das WWW wurde zur treibenden Kraft hinter dem rasanten Aufstieg des Internets. WYSIWYG Abkürzung für «What you see is what you get», d.h. das Erscheinungsbild entspricht dem Endergebnis. Der Ausdruck wird z.B. beim Drucken verwendet, wenn die Darstellung auf dem Monitor dem späteren Druckbild entspricht, also Zeilenlängen, Umbrüche usw. korrekt angezeigt werden. Bei HTML-Editoren spricht man von WYSIWYG-Editoren, wenn für die Erstellung eines HTML-Dokuments keine bzw. nur geringe Programmierkenntnisse notwendig sind. Mit WYSIWYG-Editoren können Websites ähnlich wie mit Layout- oder Grafikprogrammen erstellt werden. X.25 Standardprotokoll, das den Datenaustausch zwischen Datenendeinrichtung (DEE) und Datenübertragungseinrichtung (DÜE) in paketvermittelnden Datennetzen regelt. X.31 Standardprotokoll, das den Datenaustausch zwischen Datenendeinrichtung (DEE) und Datenübertragungseinrichtung (DÜE) in paketvermittelnden Datennetzen regelt. X.400 Internationaler Standard, der die Funktionalität und die Übertragungsprotokolle für elektronische Nachrichten (MHS = Message Handling Services) definiert. XML Abkürzung für «Extensible Markup Language». Neue Standardsprache für Web-Publishing und Dokumenten-Management in Client-Server-Umgebungen. Das alte HTML wird in XML integriert. Mit XML wird das Web damit flexibler und einfacher: Umlaute brauchen nicht mehr als «ä», «ö» oder «ü» geschrieben zu werden. Aktive Elemente benötigen nicht mehr extra Javascript oder Applets. Die Strukturierung einer Website wird übersichtlicher, die Suche nach einzelnen Begriffen im XML-Web schneller und effizienter. Zeitfenster Zeitfenster bezeichnet die Möglichkeit, Gespräche bezüglich Minutenpreis und/oder Takt je nach Länge des Gespräches unterschiedlich abzurechnen. In vielen Tarifen wird beispielsweise die erste Minute mit 60 Sekunden getaktet, und anschliessend wird im Sekundentakt abgerechnet. Zellulares Netz Netz, das ein Handover zwischen seinen Funkzellen erlaubt und den Aufenthaltsort jedes Teilnehmers kennt. Zertifikat Ein Zertifikat ist ein Public Key, der von einem Trustcenter beglaubigt und «unterschrieben» ist. Es belegt, dass der Schlüssel wirklich der im Zertifikat angegebenen Person oder Organisation gehört. Ein Zertifikat ist deshalb vergleichbar mit einem «elektronischen Ausweis». Zielwahlspeicher Einige Telefone bieten die Möglichkeit, Rufnummern aus dem Speicher direkt über die Tastatur anzuwählen. Dafür halten Sie entweder die Ziffer länger gedrückt, oder Sie drücken die Ziffer des Speichers und anschliessend die Hörertaste. ZIP Datei-Endung eines mit dem Komprimierungsprogramm PKZIP/WinZip erstellten Archivs. Ein solches Archiv enthält eine oder mehrere Dateien, die komprimiert und aneinandergehängt wurden, um Speicherplatz zu sparen bzw. die Übertragungszeit zu verkürzen. Um ZIP-Dateien wieder zu entpacken, wird wiederum PKZIP oder ein kompatibles Programm benötigt. |